Erkelenz - Der Mensch ist der Schlüssel zur Geschichte: Jubiläum des Heimatvereins

Der Mensch ist der Schlüssel zur Geschichte: Jubiläum des Heimatvereins

Von: koe
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Aus Anlass des 90-jährigen Bestehens des Erkelenzer Heimatvereins konnte Vorsitzender Günther Merkens viele Gäste begrüßen. Foto: Koenigs

Erkelenz. „Der Heimatverein im Gespräch”, so sollte das 90-jährige Bestehen des Erkelenzer Heimatvereins gefeiert werden. Im Alten Rathaus war der Festsaal überfüllt, als Vorsitzender Günther Merkens die vielen Mitglieder und Gäste begrüßte. Vorausgegangen war eine beeindruckende Festmesse in der Pfarrkirche Sankt Lambertus

In deren Verlauf Pastor Werner Rombach in seiner Predigt einen wunderbaren Bogen von den Worten des Apostels Paulus zu den heutigen Aktivitäten des Heimatvereins geschlagen hatte.

Außerdem erklang Musik von Franz Nekes und Cornelius Burgh. Beide Komponisten haben in Erkelenz gelebt. Dankesworte fand Vorsitzender Günther Merkens für Prof. Dr. Norbert Brendt und den Cornelius-Burgh-Chor für den musikalischen Hochgenuss.

Auf einen kurzen historischen Rückblick wollte der Vorsitzende beim Empfang im Alten Rathaus nicht verzichten. Kurz vor der Gründungsversammlung am 3. Oktober 1920 hätten einige „um die Geschichte und Vergangenheit ihrer engen Heimat” besorgte Männer einen Aufruf zur Gründungsversammlung im Erkelenzer Kreisblatt veröffentlicht. Insgesamt 80 Personen seien auf dieser Versammlung spontan dem neuen Verein beigetreten, und schon nach einem Jahr habe man die Mitgliederzahl 400 registrieren können.

Günther Merkens unterstrich die Verbindung des Heimatvereins zu den Erkelenzer Kirchen und der Stadt Erkelenz, die beim Empfang durch Bürgermeister Peter Jansen vertreten war, der ein Grußwort sprach.

Die Feier im Alten Rathaus wurde bereichert durch Musikdarbietungen der „Brendt-Familie”; und der offizielle Teil endete mit dem obligatorischen Zitat des Vorsitzenden, der den französischen Philosophen Theodor Jouffroy zitierte: „Der Schlüssel der Geschichte ist nicht in der Geschichte, er ist im Menschen”. Danach sollte das Motto des Empfang beherzigt werden: „Der Heimatverein im Gespräch”.
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