Der lange Weg zum Schwimmbad

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Erkelenz. Für die Verwaltung und auch die große Mehrheit im Stadtrat ist klar, was mit den rund 5,2 Millionen Euro geschehen soll, die aus dem Konjunkturpaket II der Bundesregierung nach Erkelenz fließen sollen:

Ein neues Schwimmbad soll her! Rund acht Millionen Euro würde der Bau eines neuen Bades und der Abriss des bisherigen Hallenbades kosten. Beabsichtigt ist der Neubau auf der Liegewiese des angrenzenden Freibades mit Ausrichtung zur Krefelder Straße. Das Freibad in der jetzigen Form würde dann nicht mehr betrieben, sondern ein Schwimmbad mit Außenbecken und Liegemöglichkeit.

Ob es allerdings dazu kommt, ist aus mehreren Gründen fraglich. Zum einen muss die Umsetzung des Konjunkturpakets noch definiert werden. Bund und Land NRW arbeiten noch an den „Spielregeln”, nach denen das Geld verwandt werden kann.

Aber die Verwaltung ist sich sicher, „mit dem Bau eines neuen Schwimmbades alle Kriterien zu erfüllen, die für die Abrufung der Gelder aufgestellt werden”, so Bürgermeister Peter Jansen bei der Sitzung des Hauptausschusses. Von vielen Projekten, die momentan in anderen Kommunen angedacht würden, könne das nicht gesagt werden. Es bestehe eine generelle Unsicherheit.

Zweites Kriterium, an dem ein Neubau scheitern könnte, sind die Kosten. Es gibt eine Obergrenze. Neubau und Abriss dürfen die Grenze von acht Millionen Euro nicht überschreiten, anderenfalls könnte die Finanzplanung der Kommune für die Zukunft ins Wanken geraten.

Letztendlich fehlt noch ein Ratsbeschluss und es soll, so erläuterte CDU-Sprecher Klaus Steingießer auch noch eine große Anhörung der Bürger geben. Gemeinsam mit SPD, FDP und Grünen hatte die CDU beantragt, ein Internetforum bis Ende April einzurichten, in dem jedermann seinen Anregungen, Bedenken, Vorstellungen und Kritikpunkte äußern könnte.

Auch solle im Rathaus ein entsprechender Briefkasten aufgestellt werden.
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