Kreis Heinsberg - Der Heimatkalender 2016 behandelt Geschichte, Kultur und Volkskunde

Der Heimatkalender 2016 behandelt Geschichte, Kultur und Volkskunde

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Der Heimatkalender 2016 ist erschienen: Das Titelbild zeigt die Wurm in ihrem renaturierten Bett bei Frelenberg.

Kreis Heinsberg. Ein Almanach für alle diejenigen, die sich in der Region an Rur, Wurm und Schwalm heimisch fühlen, ist der alljährlich erscheinende Heimatkalender des Kreises Heinsberg, dessen Ausgabe für 2016 nunmehr erschienen ist.

Auf 256 Seiten bietet das Jahrbuch eine Vielfalt an Texten und Abhandlungen zu Themen aus den Bereichen Geschichte, Kultur, Volkskunde und Biologie.

Schon im Vorwort verweist Landrat Stephan Pusch auf die Bedeutung des Jahres 2016 in Bezug auf den 200. Jahrestag der Schaffung der heutigen Grenzziehung zu den Niederlanden, die Entstehung der Kreise als kommunales Gebilde und die gesamten Auswirkungen auf die Entwicklung der Region. Dieses Thema wird in einem Artikel von Anja Mülders noch vertieft.

Ansonsten zeigen die Themenfelder des Heimatkalenders einmal mehr inhaltliche Vielfalt. So befasst sich beispielsweise Wilhelm Oeben mit den Müllern zu Unterbruch und den Porselener Mühlen. Oder Augustinus Janssen nimmt die Hauskapelle auf Haus Altenburg bei Breberen unter die Lupe des Heimatforschers. Ob Bauforschung in einem Gangelter Haus aus dem 17. Jahrhundert, ein Studentenworkshop zu Burg Trips oder die Baudenkmäler im Wegberger Stadtgebiet: Auch die Denkmäler im Kreisgebiet finden im neuen Heimatkalender große Beachtung. Sehr umfassend berichtet Johannes Maximilian Nießen über die hebräischen Sprachdenkmäler auf den jüdischen Friedhöfen im Kreis Heinsberg.

Christoph Nohn widmet sich indes ebenso umfassend der Erinnerung an die Geilenkirchener Synagoge. Ebenfalls erfährt der Leser, was es mit dem „Königlichen Bezirkskommando in Erkelenz 1867 – 1899“ auf sich hat. Den Bogen von der Geschichte zur Aktualität spannt Heiner ­Coenen, der sich mit Auswanderern aus dem Kreis Heinsberg im ausgehenden 19. Jahrhundert befasst.

Die Mundart kommt ebenfalls nicht zu kurz. Karl Bertrams berichtet unter dem Titel „Trük – no Heem“ aus dem Dezember 1944. Passend dazu auch der Artikel von Heinz Dieken über den Luftkampf über Hilfarth im Februar 1944. Nicht nur die Grenzen von 1816, sondern auch die deutsch-niederländischen Grenzkorrekturen in den Jahren 1949 und 1963 werden im Heimatkalender thematisiert.

All diese Themen und noch viele mehr werden eingerahmt durch das bewährte Kalendarium von Hans J. Limburg sowie den Jahresrückblick von Ulrich Hollwitz.

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