Wegberg - Der Hegering Wegberg feiert die Hubertus-Messe

Der Hegering Wegberg feiert die Hubertus-Messe

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Geschichtsträchtige Kulisse für die Hubertus-Messe: Schloss Tüschenbroich.

Wegberg. Auch beim Hegering Wegberg ist die Hubertus-Messe ein fester Termin im Jahreskalender. Diesmal, am Sonntag, 7. November, soll es um 17 Uhr ein ganz besonderes Ereignis für Augen und Ohren werden.

Seit vielen Jahren spielen die Jagdhornbläser die Jäger-Messe von Hermann Neuhaus in der Pfarrkirche St. Peter und Paul. Doch jetzt wollen Hegeringleiter Jürgen Tiskens und seine Vorstandskollegen etwas Neues wagen: eine Messe unter freiem Himmel, eingerahmt von geschichtsträchtiger, prächtiger Kulisse.

Sucht man solch einen Ort in der waldreichsten Stadt des Kreises Heinsberg, fällt die Wahl nicht schwer: Schloss Tüschenbroich am Südtor des Naturparks Maas-Schwalm-Nette. Der Hof des wasserumwehrten, ehemals dreiflügeligen Renaissanceschlosses, das 1630 auf Vorburgresten aus dem 12. Jahrhundert errichtet wurde, bietet genau das passende Ambiente für eine festliche Hubertus-Messe im Fackelschein.

Unter freiem Himmel gibt es den Raum, den das Messingblech der Jagdhörner braucht, um seine gesamte Klangfülle zu entfalten und schließlich als leises, verhallendes Echo wiederzukehren. Auch Wegbergs neuer Pfarrer Franz-Xaver Huu Duc Tran freut sich auf die Messe, wenngleich nur ein herbstlich geschmückter Tisch mit Hirschgeweih als Altar dienen wird.

Die Messe ist nicht nur der Dank der Jäger für ihr Waidmannsheil, sondern auch für das Erlebte in Wald und Flur. Natur bewusster wahrzunehmen, mit allen Sinnen zu genießen, denn sie spendet Kraft und Erholung für den Alltag - dies möchten die Grünröcke auch nicht-jagenden Gästen mit auf den Weg geben.

Beim anschließenden geselligen Beisammensein sollen auch die Kinder nicht zur kurz kommen. Gemeindereferentin Klaudia Rath erzählt auf einer kurzen Abendwanderung zur Ulrichskapelle eine Gruselgeschichte, bei der es den Geist Ulrichs zu erlösen gilt.

Wer lieber am wärmenden Feuer sitzend den Blick auf die angestrahlte Motte mitten im Weiher, Reste der mittelalterlichen Wehranlage, genießen will, kann bei Stockbrot, Glühwein und alkoholfreiem Punsch verweilen. Außerdem ist die Rollende Waldschule mit von der Partie.

Bei starkem Regen oder Sturm kann die Messe jedoch nicht unter freiem Himmel gefeiert werden, sondern muss in die Tüschenbroicher Kirche verlegt werden.
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