Der Euro-Jugend-Treff ist „die richtige Antwort“

Von: agsb
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Die Teilnehmer vom 24. Euro-Jugend-Treff in Erkelenz mit Ehrengästen zum Gruppenbild vereint: Diesmal stand die Sportart Judo im Blickpunkt. Fotos (5): agsb Foto: agsb
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Judo war Trumpf beim Euro-Jugend-Treff in der Karl-Fischer-Sporthalle.
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Sparkassendirektor Thomas Pennartz (MItte) und Schirmherr Peter Jansen (r.) überreichten Erinnerungs-T-Shirts an die Teilnehmer.
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Roman aus Rumänien sorgte mit seiner Gesangseinlage nicht nur bei der gastgebenden Sportjugend für Heiterkeit.
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Torsten Stienen von der Sport­jugend präsentierte sich als Stimmungsmacher vor dem Multi-Kulti-Fest.

Kreis Heinsberg. „Wir finden so einen Euro-Jugend-Treff echt gut, da sich derzeit in Europa alles ein bisschen auseinanderbewegt, so eine Veranstaltung ist die richtige Antwort, hier entgegenzuwirken“ zog Jakob Lang, Vorsitzender der Sportjugend im Kreissportbund Heinsberg, ein positives Fazit. Zum 24. Mal war der Kreis Heinsberg ein Brückenbauer in Sachen Europa.

Die Sparkassen-Stiftung für Völkerverständigung und die Sportjugend haben vor fast zweieinhalb Jahrzehnten dieses Erfolgsmodell gestartet. Erneut sahen sich nun alle bestätigt. Jugendliche aus Rumänien, Ungarn und Deutschland waren am Osterwochenende ­vereint – diesmal mit Erkelenz als Schauplatz und Judo als Sportart. So war denn auch das Judo-Team Erkelenz in diesem Jahr der Partner von Stiftung und Sportjugend.

So stand auch das Multi-Kulti-Fest zum Abschluss ganz im Zeichen des Miteinanders und unter dem Motto: „Gemeinsam ins Ziel“. Neun Stationen galt es zu überwinden, ehe das Ziel erreicht wurde. Jutta Holzweiler und Johannes Lang führten durch das Programm. Da war Lachen ebenso Trumpf wie Judo. Waren es zunächst die rumänischen Freunde aus Arad, die den Judosport in allen Facetten präsentierten, waren nachher alle Teilnehmer auf der großen Matte in der Karl-Fischer-Sporthalle aktiv.

Es wurde einmal mehr deutlich: Der Sport verbindet und kennt weder Sprachen noch Grenzen. Und immer wieder ging es um das Miteinander. Die Beobachter merkten schnell: Da war beim Euro-Jugend-Treff wieder eine große Familie zusammengewachsen. Die ungarischen Teilnehmer aus dem Komitat Komárom-Esztergom führten ein ungarisches Märchen auf.

Die Teilnehmer von Judovereinen aus Erkelenz und Wegberg setzten mit König Fußball auf Deutschlands liebste Sportart. Schließlich war man gemeinsam schnell am Ziel. Und es gab dann noch ein Präsent für alle: Jeder Teilnehmer erhielt als Andenken ein schickes T-Shirt.

Schirmherr Peter Jansen, der Bürgermeister der Stadt Erkelenz, hatte bereits zur Eröffnung die Begeisterung unter allen Teilnehmern erkannt und sah sich beim Multi-Kulti-Abschluss voll bestätigt. Der Schirmherr stand im Laufe dieses Festes beim Spiel „Montagsmaler“ im Blickpunkt und erwies sich da als kleiner Künstler.

Sparkassendirektor Thomas Pennartz erklärte: „Wir unterstützen diesen Euro-Jugend-Treff gerne, weil wir sehen, was die Sportjugend jedes Jahr auf die Beine stellt.“ Über den Sport würden die Jugendlichen lernen, auch Sprachbarrieren zu überwinden. „Wir glauben, dass so ein Euro-Jugend-Treff wichtig ist für die Entwicklung der Jugend und Menschen, man sieht hier den Erfolg“, gratulierte Pennartz allen Teilnehmer und zeigte schon Vorfreude auf die 25. Jubiläumsveranstaltung an den Ostertagen 2018.

Zur Eröffnung waren Ehrengäste aus Wirtschaft, Sport und Politik ebenso begrüßt worden wie zum Abschluss des Euro-Jugend-Treffs. Die Karl-Fischer-Sporthalle war ein Treffpunkt der Jugend Europas. Neben der Sportart Judo, die im Mittelpunkt stand, gab es ein buntes Rahmenprogramm: mit Disco, Spielen ohne Grenzen und vielem mehr. Und so entstanden auch wieder neue Freundschaften. Und beim Abschied floss so manches Tränchen.

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