Der Beweis ist erbracht: Es geht auch ohne Prinz!

Von: hewi
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Diese Truppe aus Hückelhoven
Diese Truppe aus Hückelhoven machte beim Rosenmontagszug mit als Wikinger.Ansonsten sind sie bei der örtlichen Feuerwehr aktiv.Fotos (2): Koenigs

Hückelhoven. „HKG olé!” hieß es am Montag wieder bei strahlendem Sonnenschein in Hückelhoven beim 21. Rosenmontagszug. 25 Fußgruppen und Wagen hatten sich zur Aufstellung an der Dienstühlerstraße versammelt, als Zugleiter Franz Jansen pünktlich um 12.11 Uhr den Startschuss für den närrischen Lindwurm gab.

Etwas abgespeckt gegenüber der letzten Session, aber dafür nicht weniger laut und lustig, setzte sich der Zug in Bewegung, um getreu dem Motto „Hückelhoven brummt” für gute Stimmung in den Straßen zu sorgen. Allen voran fuhr traditionell das kleine blaue Spielmobil der Zugleitung, dem sich die Gruppen anschlossen.

Diesmal war auch Cindy aus Marzahn mit einer eigenen Fußgruppe dabei, die „in echt” nicht minder rosa und riesig daherkommt. Mit von der Partie waren auch wieder „Os staat´se Wiever” und der Jugendelferrat der HKG sowie die Feuerwehr, die diesmal als Wikinger auf Beutetour ging.

Zu den festen Größen des Hückelhovener Rosenmontags zählt auch die integrative Fußgruppe des „Haus Schnorrenberg”, in der behinderte und nichtbehinderte Jecke gleichermaßen für Stimmung sorgen. Mit kleinem Budget und viel Fantasie stellt die bunte Truppe jedes Jahr eine Menge auf die Beine, wie Betreuerin Betina Mennen nicht ohne Stolz hervorhob.

Ebenfalls zu den Schwergewichten des Hückelhovener Straßenkarnevals zählen „Die lustigen 15”, die selbst schon nicht mehr wissen, seit wann sie genau dabei sind. Nach einem Jahr Pause reihten sich auch die „Kobbenthaler Jecken” wieder ein, um in Hückelhoven als lustige Schar bunter Mäuse dabei zu sein. Zu den treuesten Zugbesuchern gehört sicherlich Landrat Stephan Pusch, der die Aufstellung gleich vor der Haustür seines Bruders nutzte, um viele der Aktiven persönlich zu begrüßen und mit einer kleinen Stärkung auf den Zug einzustimmen.

Auch die Gesellschaften aus Schaufenberg und Doveren waren natürlich dabei. Die letzten acht Zugnummern hatte die HKG für sich reserviert, um in voller Mannstärke und mit viel jecker Power den Mangel einer Tollität auszugleichen. Denn in dieser Session blieb der Prinzenwagen der HKG verwaist. Allerdings hatten die Aufschriften „Prinz ?.” und „Session 201?/ 201?” etwas durchaus Aufforderndes: Das Motto „Karneval ist wunderbar auch ohne Prinzenpaar” mag ja stimmen - aber mit ist eben schöner.
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