Der Beruf ist vielseitiger und die Maschinen sind komplexer geworden

Von: gs
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Innungsobermeister Josef Wirtz (l.) sowie die Vertreter des Handwerks und der Schulen gratulierten den jungen Land- und Baumaschinenmechatronikern zu ihrem Gesellenbrief. Foto: Georg Schmitz

Kreis Heinsberg. „Die Lossprechung ist aus guten Gründen der Höhepunkt eurer Ausbildungszeit“, sagte Josef Wirtz, Obermeister der Innung Land- und Baumaschinentechnik für den Handwerkskammerbezirk Aachen, zu Beginn der Lossprechungsfeier im Haus des Handwerks in Geilenkirchen. Alle Anstrengungen, Ausbildung, Prüfungsstress und Anspannungen gehörten nun der Vergangenheit an.

 Mit dem Gesellenbrief hätten die erfolgreichen Absolventen eine für ihren weiteren beruflichen Werdegang sehr wichtige Hürde mit Bravour genommen, fuhr Wirtz fort.

Die jungen Gesellen seien die ersten, die sich nun Land- und Baumaschinen-Mechatroniker nennen dürften. Seit August 2014 ersetze die neue Berufsbezeichnung den Land- und Baumaschinenmechaniker. Der Name sei den sich ständig ändernden Anforderungen angepasst worden, der Beruf sei immer vielseitiger geworden, wobei die Maschinen in der Land-, Bau- und Gartentechnik immer komplexer geworden seien. „Schlepper fahren dank GPS schon alleine übers Feld“, so der Obermeister. Der Fahrer sitze nur noch als Controller auf oder an der Maschine. Roboter würden Kühe melken, den Stall entmisten oder den Rasen einer Luxusvilla mähen, ging Wirtz auf weitere Entwicklungen ein.

Der Obermeister gratulierte den 14 jungen Männern aus dem Handwerkskammerbezirk und wünschte ihnen für die Zukunft viel Glück und Erfolg. Schulleiterin Heike Schwarzbauer vom Berufskolleg Jülich zeigte sich ebenfalls stolz auf die Auszubildenden, die sie begleitet hatte. „Sie haben in den vergangenen dreieinhalb Jahren eine Menge gelernt, denn Sie haben eine Ausbildung in einem anspruchsvollen Ausbildungsberuf hinter sich“, sagte Schwarzbauer. Auch der stellvertretende Kreishandwerksmeister Heinz-Peter Dahmen richtete ein paar Worte an die jungen Männer. „Was war früher für Jugendliche schon interessant?“ So stellte er die Frage, die er auch gleich beantwortete: „Der Trecker!“

Nach Dahmens Rede sprach Obermeister Josef Wirtz die Lossprechungsformel und überreichte zusammen mit Lehrlingswart Wolfgang Himpler und dem Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Heinsberg, Johannes Willms, die Gesellenbriefe an:

Mechaniker für Land- und Baumaschinentechnik (Sommer 2014): Michael Neumann, Baesweiler (Ausbildungsbetrieb: Ferdinand-Josef Schmitz, Geilenkirchen).

Land- und Baumaschinenmechatroniker (Winter 2015): Sebastiano Azzara, Niederkrüchten; Jens Michael Beumer, Linnich; Martin Wambach, Heinsberg (alle Pecht­heyden Landtechnik, Hans-Peter Clev, Wegberg); Frank Hergarden, Düren (TVE Landmaschinen, Düren); Alexander Inden, Mechernich (Oppenberg Landtechnik, Mechernich); Niclas Kloster, Nettersheim (Stefan Kirwel Landtechnik, Blankenheim); Marcel Krings, Würselen; Kevin Sinn, Aachen (beide Schell, Aachen); Kevin Luppus, Vettweiß (B+Z Baumaschinen Handel, Kreuzau); Maximilian Neuefeind, Aachen; Jan Ortlebb, Neuss (beide Willi Becker, Würselen); Matthias Nolden, Rheinbach (Frank Bauerfeind, Bad Münstereifel); Christian Souren, Mönchengladbach (Heribert Zimmermann, Titz).

Innungssieger wurde Niclas Kloster aus Nettersheim.

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