„Das Ziel im Blick“: Viele Infos beim Blindenverein

Von: mabie
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Rolf Herfs und Sylvia Welter-Ortmanns vom Blinden- und Sehbehindertenverein des Kreises Heinsberg begrüßten zum Infotag im Rahmen der „Woche des Sehens“ auch Rafael Netolitzky (mit Sohn Jerry) von der Firma ­EYET4U sowie ­Augenarzt Joseph Videa im Übach-Palenberger Mehrgenerationenhaus. Foto: Markus Bienwald

Kreis Heinsberg. Im Rahmen der „Woche des Sehens“ hatte der Blinden- und Sehbehindertenverein des Kreises Heinsberg zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. „Ziel ist es, über das große Thema Sehen und Sehverlust zu informieren und auf Probleme hinzuweisen“, sagte die Vorsitzende ­Sylvia Welter-Ortmanns.

Für die Veranstaltung im Mehrgenerationenhaus am Übach-Palenberger Bahnhof war dabei das Motto der „Woche des Sehens“, das in diesem Jahr „Das Ziel im Blick“ lautete, übernommen worden.

Wie die Vorsitzende in ihrer Begrüßung verdeutlichte, sollten die Informationen auch in der heutigen, schnelllebigen Welt nicht untergehen. „Wir verstehen es als motivierenden Aufruf, denn oft kann man Ziele schneller erreichen, als man denkt“, so Welter-Ortmanns.

Dabei erhielt sie nicht nur fachliche Unterstützung durch den ortsansässigen Augenarzt Joseph Videa. Er stellte nicht nur verschiedene Augenkrankheiten, Krankheitsverläufe und Therapieformen vor, sondern stand den Besuchern auch Rede und Antwort. Horst Boltersdorf stellte den Verein GIPS (Gehandicapt Informationsprojekt Schule) vor, einen Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Kindern spielerisch zu zeigen, dass Menschen mit Behinderung ganz normale Leute sind.

Der Verein kümmert sich um die Sensibilisierung junger Menschen für das Thema „Leben mit einer Behinderung“. Wie sich trotz kleinerer oder größerer Einschränkungen bei der visuellen Wahrnehmung die alltäglichen Arbeiten am Computer verrichten lassen, zeigte schließlich Rafael Netolitzky von der Hilfsmittelfirma EYET4U auf. Er hatte beispielsweise Lesegeräte dabei, die blinden Menschen einen Text am Bildschirm vorlesen können.

Abgerundet wurde der gut besuchte Tag mit einem Infostand des Blinden- und Sehbehindertenverbandes Nordrhein. Da gab es einen Überblick über Schulungsmöglichkeiten in Sachen Orientierung und Mobilität und die Chance, Antworten auf viele Fragen rund um das Thema Sehen zu bekommen.

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