Das Rote Kreuz sammelt wieder Kleider

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Beim Roten Kreuz steht die nächste Kleidersammlung bevor. Foto: DRK

Kreis Heinsberg. Im Vorfeld der jährlichen Kleidersammlung vom Kreisverband des Deutschen Roten Kreuzes gibt es einiges zu organisieren. Insgesamt werden an den zwei Sammeltagen wieder rund 250 Helfer mit 80 Fahrzeugen im Einsatz sein, um die gefüllten Kleidersäcke einzusammeln.

Inzwischen sind 65.000 Kleidersäcke an die Haushalte in Heinsberg, Wassenberg, Geilenkirchen, Übach-Palenberg sowie Gangelt, Selfkant und Waldfeucht mit den umliegenden Ortschaften verteilt. Dort sollen sie am Samstag, 18. April, ab 8.30 Uhr vor den Haustüren abgeholt werden. Danach erfolgt die Verteilung von 55.000 Kleider­säcken im Nordkreis (Erkelenz, ­Hückelhoven und Wegberg), wo die Sammlung am 2. Mai ansteht.

„Neben tragbarer oder beschädigter Oberbekleidung und Unterwäsche können auch Textilien wie Handtücher, Bettzeug sowie Schuhe abgegeben werden“, erklärte Koordinator Hardy Hausmann, der die Sammlung mit der Kreisbereitschaftsleitung organisiert. „Kinderkleidung und Kinderschuhe sind ebenfalls erwünscht.“ Tragbare Ware werde das DRK in seinem Kleiderstübchen in Erkelenz (Zur Feuerwache 8) für bedürftige Personen anbieten. Überschüsse würden von zertifizierten Partnern sortiert und weiterverwendet. Beschädigte Kleidung diene als wertvoller Rohstoff für Materialien, die beispielsweise als Füll- und Dämmstoffe verwendet würden.

„Die Einnahmen aus dem Verkauf kommen unmittelbar dem DRK zugute, das mit ihnen seine Arbeit finanziert“, erläuterte DRK-Kreisgeschäftsführer Lothar Terodde, „so werden wir uns zukünftig Flüchtlingen annehmen, indem wir eine Stelle schaffen, mit der die ehrenamtliche Arbeit koordiniert wird.“ Weitere satzungsgemäße Aufgaben, die mit dem Erlös unterstützt würden, seien interne und externe Erste-Hilfe-Ausbildung, Anschaffung von Bekleidung für Rotkreuz-Helfer sowie Katastrophenschutz und Sanitätsdienste.

„Als Organisation nehmen wir uns als sehr verankert im Kreisgebiet wahr, so erhielten wir im vergangenen Jahr Unterstützung vom Technischen Hilfswerk, der Kinderkrebshilfe Ophoven und von Firmen, die jeweils Fahrzeuge oder Anhänger zur Verfügung stellten“, führte Terodde weiter aus. „Innerhalb des DRK-Kreisverbandes ist die Sammlung eine starke Integrationsklammer, da sie kreisweit stattfindet und Jugendrotkreuz sowie Schulsanitätsdienst einbezieht.“

Für einen reibungslosen Ablauf der Sammlung, die bei jedem Wetter stattfinden soll, gab Hausmann Tipps: So empfahl er, die Säcke morgens rauszustellen, damit sie nicht tags zuvor in die Hände von Unbefugten gelangen könnten. Falls dem Spender nur gängige Tüten zur Verfügung stehen sollten, könne er sie benutzen, wenn er sie entsprechend kennzeichne.

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