Das Parlament kommt in den Kreis Heinsberg

Von: disch
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Die Wanderausstellung des Bundestages mit vielen Informationen über das Parlament tourt quer durch die Republik: Ab Sonntag macht sie Station in Geilenkirchen. Foto: Deutscher Bundestag / Jörg F. Müller
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Im Parlament: Norbert Spinrath (SPD) ist seit drei Jahren Bundestagsabgeordneter. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Norbert Spinrath (SPD) kommt das Parlament zu den Bürgern im Kreis Heinsberg: Vom 30. Oktober bis zum 4. November wird die Wanderausstellung des Deutschen Bundestages im Forum des Berufskollegs Ernährung – Sozialwesen –Technik in Geilenkirchen am Berliner Ring 48-52 zu sehen sein.

Auf 21 Schautafeln werden wissenswerte Informationen über den Bundestag vermittelt. Auf zwei Computerterminals werden Filme, multimediale Anwendungen und der Internetauftritt des Parlaments präsentiert. Außerdem liegt Infomaterial zum Mitnehmen bereit. Am kommenden Sonntag wird die Ausstellung um 11 Uhr unter der Beteiligung des Berufskollegs eröffnet.

Am Donnerstag, 3. November, soll es um 19 Uhr „Gespräche auf der Roten Couch“ geben. Mit Axel Schäfer, dem stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, und den Teilnehmern der Veranstaltung will Spinrath über das Thema „Der Deutsche Bundestag und die Europäische Union“ diskutieren. Um Anmeldung im Wahlkreisbüro wird gebeten: Telefon 02433/4588070 oder E-Mail an norbert.spinrath@bundestag.de.

Spinrath will täglich im Rahmen der Ausstellung für den direkten Dialog zur Verfügung stehen: „Es würde mich sehr freuen, wenn viele Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit nutzen, sich über die Arbeit des Deutschen Parlaments zu informieren und die Wanderausstellung zu besichtigen. Gleichzeitig freue ich mich darauf, mit den Menschen im Rahmen der Ausstellung ins persönliche Gespräch zu aktuellen Themen zu kommen.“ Das sei unverzichtbar für seine politische Arbeit in Berlin.

Eine Bilanz nach drei Jahren in der Hauptstadt hat Spinrath, der am kommenden Samstag bei der Wahlkreiskonferenz der SPD um 10 Uhr in der Bürgerhalle von Würm erneut als Bundestagskandidat nominiert werden will, bei einem Pressegespräch in seinem Hückel­hovener Wahlkreisbüro gezogen. Der Polizeibeamte aus Geilenkirchen und frühere Bundesvorsitzende der Gewerkschaft der Polizei war nach seinem über die Reserveliste erreichten Einzug ins Parlament gleich zum europapolitischen Sprecher der SPD-Fraktion avanciert. Spinrath berichtete von insgesamt rund 3200 Terminen während der Sitzungswochen in Berlin in den drei Jahren, von 36 Auslandsreisen und von mehr als 1100 Terminen im Wahlkreis.

Europapolitisch war es für ihn nach eigener Darstellung „eine Genugtuung“, als Vorschläge von ihm zur europäischen Flüchtlingspolitik – so zu vergleichbaren Standards von der Aufnahme bis zur Integration von Flüchtlingen – von EU-Kommissionspräsident JeanClaude Juncker aufgegriffen worden seien. „Tief erschüttert“ hat ihn hingegen das Votum für den Brexit. Wenn jetzt hart verhandelt werden müsse mit den Briten, dann nicht aus Rache, sondern um zu verhindern, dass Referenden von anderen Staaten als politische Waffe eingesetzt würden: „Wir müssen die 27 zusammenhalten.“

Mit Blick auf Erfolge für den Wahlkreis stellte Spinrath – wie sein christdemokratischer Kollege Wilfried Oellers – die Einstufung aller vier zum Bundesverkehrswegeplan angemeldeten Bundesstraßenprojekte in den „Vordringlichen Bedarf“ heraus.

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