Kreis Heinsberg - Das Netzwerk „Rettungskette“ will die Einsatzkräfte noch besser verzahnen

Das Netzwerk „Rettungskette“ will die Einsatzkräfte noch besser verzahnen

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Retter am Unfallort: Das Netzwerk im Kreis Heinsberg will eine noch bessere Zusammenarbeit der Einsatzkräfte erreichen. Symbolfoto: imago/Fabian Geier

Kreis Heinsberg. In den Räume der Rettungswache in Heinsberg hat sich das Netzwerk „Rettungskette“ getroffen. Seit 2013 kommen regelmäßig Mitarbeiter von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst sowie andere an Rettungseinsätzen beteiligte Institutionen zusammen.

Im gemeinsamen Bestreben, Menschen nach schweren Verkehrsunfällen bestmöglich beizustehen, waren Mitarbeiter des Rettungsdienstes, der Feuerwehr und des Kreises Heinsberg, Notärzte, Notfallseelsorger, Angehörige der IMP (International Military Police) und seitens der Polizei der Polizeiseelsorger, Beamte des Verkehrsdienstes, des Verkehrsopferschutzes, des Verkehrskommissariats sowie der Direktion Gefahrenabwehr und Einsatz anwesend.

„Die ebenfalls in dieser Rettungskette integrierten niederländischen Kollegen mussten ihre Teilnahme an diesem Tag leider absagen“, so ein Sprecher des Netzwerks.

Im direkten Gespräch wurde die Zusammenarbeit am Unfallort ebenso thematisiert wie die anschließende Betreuung und Begleitung der Unfallopfer.

Ziel dieser jährlich stattfindenden Treffen ist es, die Arbeit am Unfallort direkt sowie die Hilfen nach solchen einschneidenden Unfällen in Zukunft noch besser zu koordinieren. „Denn ein Unfall bedeutet für die Betroffenen und ihre Angehörigen in vielen Fällen, körperlich, psychisch und finanziell an Grenzen zu stoßen“, heißt es aus dem Netzwerk.

Menschen helfen

Auf Einladung von Frank Meuffels, Verkehrsunfallopferschutzbeauftragter der Polizei Heinsberg, waren auch Fachanwälte von der Hans-Buschbell-Stiftung und Vorstandsmitglieder der Divo (Deutsche Interessengemeinschaft für Verkehrsunfallopfer e.V.) anwesend. Sie informierten die Vertreter der Rettungskette über die Hilfen, die die Divo gegenüber Opfern von schweren Verkehrsunfällen leistet.

Die Interessengemeinschaft hilft Menschen, die durch einen Verkehrsunfall in seelische und/oder finanzielle Not geraten sind, mit einer einmaligen finanziellen Unterstützung und vermittelt auch rechtlichen Beistand. Beide Referenten berichteten von Menschen, denen dank der Hilfe der Interessengemeinschaft sowohl rechtlich als finanziell geholfen werden konnte.

Fazit des Netzwerks „Rettungskette“: „Nach dem Treffen war für alle Anwesenden ganz klar, dass man sich auch im kommenden Jahr in diesem gemeinsamen Bestreben wieder treffen wird.“

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