Das Job-Speed-Dating soll Chancen eröffnen

Von: jwb
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Beim Job-Speed-Dating: Tina Moersch, Vera Schmitz, Volker Eßer und Silke Dannapfel (v. l. n. r.) als Ansprechpartner von Jobcenter und Agentur für Arbeit mit Gong für Beginn und Ende der Zeiteinheiten. Foto: Bindels

Kreis Heinsberg. Unter dem Motto „Handel – Gute Aussichten“ fand im Jobcenter in Heinsberg an der Schafhausener Straße ein Job-Speed-Dating für Arbeitgeber und Bewerberinnen aus dem Bereich des Einzelhandels statt. 47 Arbeitsuchende trafen auf die Personalentscheider von acht Firmen mit Sitz im Kreis Heinsberg.

„Stellen Sie sich gut dar“, lautete der Wunsch von Helmut Nobis, Geschäftsführer des Jobcenters an die Teilnehmerinnen. Die Frauenerwerbstätigkeit im Kreis Heinsberg zu fördern, sei ein wichtiges Anliegen von Jobcenter Kreis Heinsberg und Agentur für Arbeit Aachen-Düren. In Kooperation mit dem Arbeitskreis „Frauenbeschäftigung im Kreis Heinsberg“, zu dem das Kom­petenz­zentrum Frau und Beruf ­Region Aachen, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg, die Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Heinsberg sowie die Beauftragten für Chancengleichheit von Jobcenter und Arvbeitsagentur gehören, sei das Speed-Dating organisiert worden, um Arbeitgeber und Arbeitsuchende aus dem Einzelhandel an einen Tisch zu bringen.

„Seien Sie selbstbewusst und glauben Sie an Ihre Stärken“, ermunterte Vera Schmitz, Bereichsleiterin der Agentur für Arbeit, die Teilnehmerinnen. Die Bandbreite der zu besetzenden Stellen reichte von Helferin im Verkauf, Verkäuferin und Kauffrau im Einzelhandel bis zur stellvertretenden Filialleiterin. Die Standorte der zukünftigen Stellen verteilten sich quer über das Kreisgebiet. Die beteiligten Firmen kamen aus den Branchen Non-Food-Discounter, Bäckereihandwerk, Bau- und Handwerksbedarf, Lebensmittelsupermarkt und Bio-Hofladen.

Mit Informationstreffen im Jobcenter waren die Bewerberinnen auf das Job-Speed-Dating vorbereitet worden. Mitarbeiterinnen des Jobcenters gaben Hilfestellungen zu den Bewerbungsmappen, ließ Tina Moersch, Pressesprecherin vom Jobcenter wissen. In Kleingruppen zu je fünf Teilnehmerinnen, die von jeweils einer Betreuungsperson von Jobcenter, Agentur für Arbeit oder Arbeitskreis begleitet wurde, stellten sich die Arbeitsuchenden den Fragen der Unternehmen. Zehn Minuten Zeit gab es für Unternehmensvertreter und Bewerberinnen, um Fragen zu stellen, Antworten zu geben und ein ­erstes Kennenlernen zu ermöglichen. Dann wechselten die Gruppen zum nächsten Unternehmen.

Der erste Eindruck zähle, betonte Bäcker Jürgen Dick. Der Vorteil des Job-Speed-Datings sei es, eine große Zahl Bewerberinnen in gleicher Ausgangssituation und in einem kurzen Zeitraum kennenzulernen. Wer den nachhaltigsten Eindruck hinterlasse, werde zum persönlichen Gespräch eingeladen.

Zur Vorbereitung auf diese Chancen hatten die Teilnehmerinnen Bewerbungsmappen in ausreichender Anzahl mitgeführt.Im Foyer des Jobcenters gab zudem Informations- und Beratungsangebote. Gabriele Dembinski vom Jobcenter stand den Teilnehmerinnen für die Weiterbildungsberatung zur Verfügung.

Die Veranstaltung wurde von allen Seiten positiv bewertet. Die Freiwilligkeit an der Teilnahme stand im Vordergrund, erläuterte Tina Moersch. Dies gewährleiste eine hohe Motivation der Teilnehmerinnen, sich gut zu präsentieren. Die Bewerberinnen begrüßten es ihrerseits, in einem kurzgefassten Gespräch Fragen zu Arbeits­zeiten, ­Arbeitsbedingungen und erwarteten Qualifikationen sofort mit ­Arbeitgebern klären zu können.

Um eine erfolgreiche Vermittlung in den Arbeitsmarkt zu ermöglichen, stehe eine vielschichtige Hilfestellung von der Mobilitätsförderung über Hilfen für eine eventuelle Kinderbetreuung und weitere begleitende Hilfen zur Verfügung, machte Helmut Nobis die intensive Betreuungsarbeit für die Kunden des Jobcenters durch die Mitarbeiter deutlich.

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