Das Geheimnis um den Mond

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„Hase Hase Mond Hase Nacht” hieß die Theateraufführung für Kinder, die in der Leonhardskapelle in Erkelenz im Rahmen von Theaterstarter viel Anklang fand. Foto: Koenigs

Erkelenz. In ganz besonderen Nächten sieht man den Hasen im Mond. Der Hase springt durch den Vollmond und der Vollmond springt durch die Nacht. Was man beim Spiel mit dem Mond alles erleben kann, präsentierte das Berliner Theater „O.N.&Schaubude Berlin” im Rahmen des Theaterstarter-Projektes mit dem Stück „Hase Hase Mond Hase Nacht”.

Im ersten Moment war die Handlung des Stückes ebenso verwirrend wie der Titel. Doch Melanie Florschütz und Michael Döhnert verstanden es schnell, ihr Publikum mit dem Spiel um Licht und Dunkelheit in ihren Bann zu ziehen. Und der Mond, mit dem sie da spielten, hatte es faustdick hinter den Ohren. Er wurde mal größer und mal kleiner und verwandelte sich sogar in ein Viereck. Er spielte Fangen mit der Häsin und ließ sich auch kitzeln. Sie kletterte durch die Leinwand, verschwand sozusagen im Mond und tauchte an anderer Stelle wieder auf, um in dem liegenden Sichelmond Boot zu fahren.

Schließlich schaffte es die Häsin sogar, den Mond auf die Erde zu locken und in einem Eimer zu fangen. Dabei sprachen die beiden Akteure immer wieder assoziative Texte, in denen auch Wortschöpfungen wie „Vollmondschokolade” vorkamen. Das Spiel begeisterte die kleinen Zuschauer vor allem durch die vielen Slapstick-Elemente, die die an sich nicht vorhandene Handlung immer wieder vorantrieben. Eines war den Zuschauern schnell klar: In der Nacht braucht man keine Angst zu haben.

Wie im Flug verging die halbe Stunde und schon verbeugten sich die beiden Hasen und luden die Zuschauer ein, die Bühne in Augenschein zu nehmen. Die Veranstaltungen im Rahmen der Reihe Theaterstarter” werden vom jungen Publikum sehr gut angenommen, wie der Erkelenzer Kulturmanager Christoph Stolzenberger betonte. So läge die Auslastung bei durchschnittlich rund 90 Prozent. Die Veranstaltungen sind schnell ausverkauft, so auch „Lotta zieht um”, das am 22. Februar auf dem Programm steht. Für das Stück Prinzessinnen” am 3. Mai sind hingegen noch Karten erhältlich.
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