Das Dach sitzt sattelfest: Richtfest der Bürgerbegegnungsstätte

Von: Karin Klimmeck
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Bürgermeister Manfred Winken
Bürgermeister Manfred Winken (l.) freut sich mit Architekt Norbertt Schiefke (r.) und den Zimmerleuten auf die neue Begegnungsstätte.

Wassenberg. Die Ansicht, den die Bürger 40 Jahre lang beim Blick auf den Flachbau der Bürgerbegegnungsstätte am Waldsaum des Judenbruchs hatten, ist ein anderer geworden.

Spätestens seit dem Richtfest lässt der Neubau an gleicher Stelle, entworfen vom Wassenberger Architekten Norbert Schiefke, die neuen Perspektiven erahnen. Das gesamte Gebäude kommt im Vergleich zum Vorgänger, das kurz vor der kommunalen Neugliederung Anfang der 70er errichtet worden war in einer moderneren Linie daher. Dieser neue „Look” kommt, wie bereits von vielen Menschen zu vernehmen ist, gut.

Bürgermeister Manfred Winkens, der vor der Kulisse aus Handwerkern, Ratsmitgliedern und ehrenamtlichen Helferinnen das Richtfest eröffnete, begründete in seiner Ansprache den Ratsbeschluss vom 24. September des vergangenen Jahres, der feststellte, dass eine Sanierung des Altbaus für 450.000 Euro als viel zu teuer zu sei. Stattdessen entschieden sich die Verantwortlichen für einen Neubau, der nun mit 700.000 Euro zu Buche schlägt und aus Töpfen des Konjunkturpakets II finanziert wird.

Multifunktional

Der Rohbau steht nun, das Dach ist gerichtet, alle Gewerke befinden sich im Zeitplan. „So kann es weitergehen”, lautete das einhellige Credo. Winkens dankte nochmals den vielen Helfern und Handwerkern für ihren bisherigen Einsatz und die geleistete Arbeit. Überwiegend sind Firmen aus Wassenberg und der näheren Umgebung mit den Arbeiten an der multifunktionalen Bürgerbegegnungsstätte beauftragt worden. Ein besonderer Dank galt dabei dem städtischen Projektleiter Willi Wilms, der beim Richtfest nicht dabei sein konnte, sondern stattdessen krank das Bett hütete, sowie Manfred Sieg vom Hauptamt und nicht zuletzt Liesl Rademacher, der Leiterin der bisherigen Begegnungsstätte, mit ihren Helferinnen.

In einer kurzen Ansprache zeigte sich Architekt Schiefke erfreut darüber, dass das Gebäude bereits jetzt so gut von der Bevölkerung angenommen wird. Der Bau der Stätte in seiner Heimatstadt sei auch für ihn etwas Besonderes. Auch nach 30-jähriger Tätigkeit als Architekt in Wassenberg, so Schiefke, sei die Arbeit für ihn nie zur Routine geworden. Die neue Bürgerbegegnungsstätte, darin waren sich alle Gäste einig, werde ein wahres Highlight der Stadt.

Fleißige Hände

Nun stehen lediglich noch die Ausbauarbeiten an. „Der Bau ist erstellt aus Stein und aus Holz. Dem Bürger zum Nutzen, der Gemeinde zum stolz, sind hier entstanden durch fleißige Hände in festem Gefüge das Dach und die Wände”, sprach Zimmermann Marc Kohlen im Namen seiner Kollegen abschließend den Richtspruch aus luftiger Höhe und führte fort: „Möge dies durch Gottes Segen begleitet sein, damit der gesamte Neubau pünktlich zum 7. Oktober an die Stadt und die Bürger übergeben werden kann.”
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