Daniel Stolz begeistert Jupiter Jones

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„Meet & greet“ in Köln: Daniel Stolz (2. v. l.) aus Waldfeucht-Haaren traf die Gruppe Jupiter Jones, deren Song „Still“ er bei einem Benefizkonzert in Hückelhoven so glänzend präsentiert hatte. Foto: mg

Kreis Heinsberg. Ein kleiner Traum ging für Daniel Stolz aus Waldfeucht-Haaren in Erfüllung. Im Vorfeld eines Konzertes in der Kölner Live Music Hall traf er seine Idole von Jupiter Jones zum „Meet&greet“.

Zusammen mit seinem Vater Josef war Daniel Stolz schon am Nachmittag nach Köln gereist, denn zu spät kommen wollte er auf gar keinen Fall. Am frühen Abend war es dann so weit: Der Tour­manager bat die Gäste in den Backstage-Bereich. Nach ein paar Minuten kamen dann auch die Musiker von Jupiter Jones hinzu. „Du bist Daniel, der uns durch eine ganz besondere Interpretation unseres Songs ,Still‘ so sehr begeistert hat“, begrüßte Sänger Nicholas Müller das Gesangstalent aus dem Kreis Heinsberg. Die Fragen, die Daniel Stolz sich vor dem Treffen überlegt hatte, hatte er nach dieser Begrüßung längst wieder vergessen. Die Aufregung war einfach zu groß.

„Ich singe bei Workshop, der Band der Lebenshilfe, im Gospelchor rejoiSing und manchmal singe ich auch mit Norbert und Natascha“, beschrieb Daniel Stolz seine musikalischen Aktivitäten. Mit Norbert und Natascha meinte er die Stimmen der weit über den Kreis Heinsberg hinaus bekannten Formation beets ‘n‘ berries, Natascha Wenrich und Norbert Winzen. Zusammen mit der Band hatte Daniel Stolz im September beim Benefizkonzert zum 25-jährigen Bestehen der Multiple-Sklerose-Selbsthilfegruppe für den Kreis Heinsberg in der Hückelhovener Aula auf der Bühne gestanden.

Klaus Fuhrmann, Sprecher der MS-Gruppe, war damals einfach überwältigt: Sein Dank galt allen Sängerinnen und Sängern, Musikerinnen und Musikern von der Schülerband Rur-Rock – Wir zusammen, dem ­Gospelchor rejoiSing und der Akustikband beets ‘n‘ berries.

Mehr als 500 Zuhörer

Begeistert waren mehr als 500 Zuhörer, unter ihnen die beiden Bürgermeister Wolfgang Dieder aus Heinsberg, Schirmherr der MS-Gruppe, und Bernd Jansen aus ­Hückelhoven, Schirmherr der Veranstaltung. Begeistert war auch Martin Grefen, der das Konzert ­ehrenamtlich organisiert hatte.

Der gefeierte Star des Abends war Daniel Stolz. Der frühere Leadsänger von Rur-Rock trat nicht nur mit seiner früheren Band auf und legte da ein umjubeltes Solo mit dem Song „Pflaster“ von Ich + Ich hin. Daniel Stolz gehört zum Gospelchor rejoiSing, der unter der Leitung von Martin Fauck seine Fans erfreute. Doch damit nicht genug: Auch mit beets ‘n‘ berries glänzte Daniel Stolz: beim Covern des Jupiter-­Jones-Liedes „Still“. Der Applaus wollte kein Ende nehmen.

„Ich hatte das Konzert mitgeschnitten und mir die Stelle von Daniels Auftritt immer wieder angehört. Seine Interpretation des Songs ,Still‘, mit dem die Band ­Jupiter Jones 2011 sogar einen Echo gewonnen hatte, hat mich unglaublich beeindruckt“, schwärmte Martin Grefen von Daniel Stolz‘ Auftritt. Grefen stand im Herbst beruflich in Kontakt mit der Band und schickte dem Management einen Ausschnitt der Aufnahme. Auf die Rückmeldung der Band, Daniel sei der Hammer, machte er das Treffen möglich. Mit der Einladung wurde Daniel Stolz an seinem 30. Geburtstag von seinen Musikerkollegen der Lebenshilfe-Band Workshop überrascht.

„Für uns ist es eine Ehre, wenn unsere Musik von vielen Menschen gehört wird. Wenn einzelne Songs aber zudem noch so unglaublich gut gesungen werden, wie von Daniel, macht uns das wahnsinnig stolz“, bedankte sich Jupiter Jones am Ende des Treffens. Die Einladung zum Konzert war für die Band eine Selbstverständlichkeit. Und da tat Daniel Stolz dann das, was er am liebsten macht: Singen! Und zwar mit Herz und Leidenschaft!

Als Moderator des dreistündigen musikalischen Ereignisses in Hückelhoven hatte Regionalredakteur Dieter Schuhmachers das Benefizkonzert als ein Geschenk bezeichnet: ein Geschenk an die MS-Gruppe, die sich über den Reinerlös freuen durfte, aber auch ein Geschenk für alle Zuhörer.

Wie Klaus Fuhrmann, Sprecher der MS-Gruppe, berichtete, habe das Konzert einen Reinerlös von über 5000 Euro erbracht, mit dem unter anderem Aktionen und Angebote wie therapeutisches Reiten oder Sitz-Yoga für MS-Betroffene ­finanziert werden könnten.

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