CSB-System AG optimiert Geschäftsprozesse: Vorteile für Kunden

Von: disch
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Ohrmarkengenau: Rindfleisch-Artikel lassen sich dank CSB Traceability von der Verkaufsverpackung bis zum Bauern zurückverfolgen. Fleisch­verarbeiter Vion Convenience nutzt die Technologie aus Geilenkirchen. Foto: CSB
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Sie bilden den Vorstand der CSB-System AG: Dr. Peter Schimitzek und seine Tochter, Sarah Vanessa Kröner. Foto: CSB

Kreis Heinsberg. „Mit unseren branchenspezifischen IT-Lösungen verschaffen wir unseren Kunden durch die Optimierung ihrer Geschäftsprozesse entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die Qualität unserer Lösungen zeigt sich somit im Erfolg unser Kunden.“

Dies ist die Maxime beim Softwarehersteller CSB-System AG aus Geilenkirchen, einem der Partner der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Heinsberg (WFG) beim Standortmarketing unter dem Motto „Spitze im Westen“.

Ursprünglich aus der Fleischbranche kommend, gilt CSB-System heute als Spezialist für Informationstechnologie in der gesamten Nahrungsmittel- und Getränke­industrie, aber auch in den Wirtschaftssektoren Chemie, Kosmetik und Pharma sowie Handel. 1977 war das Familienunternehmen von Dr. Peter Schimitzek, dem Vorstandsvorsitzenden, gegründet worden; seine älteste Tochter, Sarah Vanessa Kröner, ist heute ebenfalls Mitglied des Vorstandes.

Bei einem Umsatz von über 50 Millionen Euro im Jahr zählt die Unternehmensgruppe weltweit über 500 Mitarbeiter, von denen circa 320 in Deutschland tätig sind; allein am Stammsitz in Geilenkirchen baut CSB-System auf rund 270 Köpfe. Das Software-Haus aus dem Kreis Heinsberg verfügt über Niederlassungen und Tochtergesellschaften in mehr als 25 Ländern, doch CSB-Lösungen werden sogar in mehr als 40 Ländern eingesetzt, quer durch Europa, aber auch in Australien, Amerika und Saudi-Arabien.

„Seit Kurzem haben wir auch ­einen Kunden in China“, berichtete Timo Schaffrath (CSB-Marketing). „Da scheint sich ein Markt zu öffnen.“ Zu den CSB-Kunden in Deutschland zählen beispielsweise die Edeka-Fleischwerke (mit einem der modernsten Werke Europas in Rheinstetten), Valensina oder das Hofbräuhaus München.

In heimischen Gefilden sind da unter anderen Wurstspezialitäten Esser (Erkelenz-Lövenich) und Otto Gourmet (Heinsberg-Oberbruch) zu nennen oder Sweethorn, Backwarenproduzent aus Geilenkirchen, der nicht nur auf die Branchensoftware von CSB-System setzt, sondern dem auch seine gesamte Informationstechnologie – über eine „Cloud“ – aus dem CSB-Rechenzentrum zur Verfügung gestellt wird.

Traceability ist ein „Topthema“

Traceability – die Rückverfolgbarkeit – ist aktuell ein „Topthema“ bei CSB-System und seinen Kunden. In Zeiten von schlagzeilenträchtigen Lebensmittelskandalen und gestiegenem Verbraucherbewusstsein ist es in zunehmendem Maße von Bedeutung, dass jederzeit rasch und einfach festgestellt werden kann, wann und wo und durch wen eine Ware gewonnen, hergestellt, verarbeitet, gelagert, transportiert, verbraucht oder entsorgt wurde.

Mit IT-Lösungen von CSB-System kann die gesamte logistische Kette – vom Wareneingang über die komplette Verarbeitung bis zum Versand – dokumentiert werden. So ist es dem Fleischverarbeiter und CSB-System-Kunden Vion Convenience in Großostheim möglich, den Weg eines Stücks Rindfleisch – „ohrmarkengenau“, wie Timo Schaffrath sagt – von der Verkaufsverpackung bis zum Bauern zurückzuverfolgen.

Wie wichtig das Thema Trace­ability ist, macht eine Einschätzung von Dr. Peter Schimitzek und Sarah Vanessa Kröner deutlich: „Es geht um Transparenz und Lebensmittelsicherheit, um Verbraucherschutz und Vertrauen. Hersteller und Händler müssen Informationen über Produkte transparent, aktuell und auf allen Kanälen gleichzeitig zur Verfügung stellen“, so der CSB-Vorstand.

Mit dem Smartphone oder am PC könnten Verbraucher heute ohne großen Aufwand Produktinformationen abrufen und somit aktiv an der Rückverfolgung von Produkten teilhaben. Eine klare Dokumentation der Handels- und Verarbeitungswege sei also nicht nur gesetzlich verpflichtend, sie sei auch „eine Investition in Glaubwürdigkeit und Image“, so Schimitzek und Kröner. „Beides ist heutzutage nicht hoch genug einzuschätzen.“ Nicht zuletzt gehe es für die Unternehmen aber auch um betriebswirtschaftliche Sicherheit und Risikominimierung.

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