Coverband Booster wird zum Highlight des Oktoberfestes

Von: defi
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Beim Fassanstich kämpften Bü
Beim Fassanstich kämpften Bürgermeister Manfred Winkens, Piet Janssen, Norbert Dahmen und Georg Hensgens (v.l.) mit dem Fass. Foto: defi

Wassenberg. Das absolute Highlight des Wassenberger Oktoberfestes auf der Wiesn am alten Freibad am Gondelweiher war das „Rocktoberfest” mit Booster, der erfolgreichsten Coverband am Niederrhein.

Georg Hensgens, Vorsitzender des ausrichtenden Gewerbevereins Wassenberg: „Wir sind froh, dass es uns endlich gelungen ist, Booster nach Wassenberg zu holen.” Der Erfolg gab ihm und seinen Mitstreitern Recht, das Festzelt war am Samstagabend mit 650 Besuchern sehr gut besucht.

Die Band Booster erreicht mit ihrer sympathischen und authentischen Art ihr Publikum vom ersten Lied an. Die Profimusiker aus Mönchengladbach verstehen es, mit ihrer Bühnenshow und der richtigen Songauswahl ein Zelt zum Kochen zu bringen. Zugabe über Zugabe mussten sie in Wassenberg geben, eine Superstimmung am alten Freibad.

Traditionell wird ein Oktoberfest mit dem Fassanstich eröffnet. Da muss dann meist der Bürgermeister ran. Wassenbergs Bürgermeister Manfred Winkens erinnerte sich noch an das vergangene Jahr: „Zwei Schläge hatte ich damals gebraucht.” Gespannt wartete das Publikum am Freitagabend wies denn diesmal klappen würde. Einige Besucher waren bereits in Tracht, Dirndl und Lederhosen, gekommen und freuten sich schon auf das erste vom Bürgermeister frisch gezapfte Freibier. Ein Schlag, noch ein Schlag und dann noch einer, der Zapfhahn saß, doch Bier floss keines. Norbert Dahmen und Piet Janssen, die zusammen mit Georg Hensgens das Projekt „Altes Freibad” stemmen, eilten herbei und gemeinsam wurde dem Fass zumindest das erste Glas Schaum entlockt. Schließlich dann doch der erleichterte Aufruf von Moderator Markus Peggen: „Freibier für alle, die Krüge hoch.”

Ein Prosit der Gemütlichkeit mit den Mennekrathern hieß es dann. Die Band ist eine der meistgebuchten Karnevalsbands der Region und spielt pro Session 100 Auftritte zwischen Köln und Münster. Auch im Wassenberger Oktoberfestzelt sorgten die Musiker für ausgezeichnete Stimmung. Im Anschluss präsentierten DJ Markus Peggen und sein Radio Effeld Discoteam Wiesn-Hits zu Bier und Brezeln.

Eigentlich sollte am Samstag auch unter freiem Himmel auf der Wiesn gefeiert werden mit Kinderprogramm, Fingerhakeln und vielen anderen tollen Spielen, allein das Wetter im Oktober spielte nicht mit. „Die Kinderspiele wurden aber gut angenommen”, freute sich Georg Hensgens. Der Umzug an den neuen Veranstaltungsort des Oktoberfestes am alten Freibad war ein wenig auch ein Umzug auf eine Baustelle. Doch die Veranstalter hatten sich, unterstützt von der Stadt Wassenberg und dem Kulturförderkreis, viel Mühe gegeben, den Veranstaltungsort herzurichten mit großen Pflanzen und stimmungsvoll brennenden Fackeln am Abend.

Die Originale Maaskapelle hätte zum Freiluftprogramm auf der eigens aufgebauten Außenbühne spielen sollen, musste ihren Auftritt aber auch ins Zelt verlegen. Wie sagte es ein Besucher doch so treffend an Hensgens gewandt: „Georg, das mit dem Wetter hast Du noch nicht im Griff.”

Auch am Sonntag wartete ein buntes Programm auf die Wiesn-Besucher - vom musikalischen Frühschoppen mit dem Musikverein Birgelen, über den Auftritt der Effe Wachte Band bis zu den Schießwettbewerben der Schützen, die in das Oktoberfest eingebunden waren. Norbert Dahmen zum Projekt „Altes Freibad am Gondelweiher”: „Ich denke das Oktoberfest hat hier am alten Freibad seinen Platz gefunden, die Leute waren neugierig zu sehen, was hier passiert. In drei Jahren müssen wir fertig sein, aber wir werden es früher schaffen.” Der neue Veranstaltungsort hat sich schnell etabliert.
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