Erkelenz - Cornelius-Burgh-Orgel nimmt langsam Form an

Cornelius-Burgh-Orgel nimmt langsam Form an

Von: Christian Bosten
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Sie präsentieren mit sichtlichem Stolz die neue Orgel-CD: Kantor Stefan Emanuel Knaur (v.l.), Pastor Werner Rombach, Lothar Salentin (1. Vorsitzender Orgelbauverein). Foto: Bosten

Erkelenz. Der Neubau der großen Kirchenorgel von St. Lambertus nimmt symbolisch so langsam Gestalt an. Zwar ist eine immense Geldsumme seitens der Pfarre zu stemmen, bevor mit dem Bau der Orgel begonnen werden kann - aber der Name steht bereits fest: „Cornelius-Burgh-Orgel”.

Die Orgel soll damit den Organisten und Komponisten Cornelius Burgh würdigen, der in Erkelenz lebte und 1639 auch dort verstarb. Bevor die alte Oberlinger Orgel, die ihren neuen Platz in der belgischen Kirchengemeinde Saint Nicolas in La-Roche-en-Ardenne gefunden hat, abgebaut wurde, hinterließ Kantor Stefan Emanuel Knaur ein musikalisches Werk für die Nachwelt.

Neben den drei Orgeln der Pfarrkirche sind Melodien auf der CD enthalten, die vom Spieltisch der Beieranlage aus auf den Glocken eingespielt worden sind. Die Besonderheit liegt darin, dass die Anfangsmelodien der Glocken auf das gesamte Kirchenjahr abgestimmt sind.

Die CD, die Werke von Bach, Beethoven, Bossi, Mozart und Schnizer enthält, hat einen historischen Mehrwert, da zum letzten Mal die alte Oberlinger Orgel zu hören ist und zum anderen die erste Tonaufnahme der Marienglocke ihren Platz auf dieser CD gefunden hat. Neben seiner täglichen musikalischen Arbeit für die katholische Pfarrgemeinde spielte Kantor Knaur bei extrem kalten Witterungsbedingungen zu Beginn dieses Jahres diesen außergewöhnlichen Tonträger ein, wofür er von Pastor Werner Rombach mit Lob bedacht wurde.

Zum Preis von 15 Euro ist die CD ab sofort im Pfarrbüro sowie in den Buchhandlungen Viehhausen und Wild erhältlich. Auch der Orgelbauverein steckt sich für den Neubau der Orgel hohe Ziele und stößt ein neues Projekt an. Im Rahmen der 11. Erkelenzer Kirchenmusikwochen, die am Sonntag, 16. September, beginnen, stellt der Verein nach dem Hochamt den Kauf von Patenschaften für bestimmte Pfeifen der neuen Orgel vor. Mit dem Abschluss einer Patenschaft erhält der Käufer zum einen eine Spendenbescheinigung und eine Urkunde sowie einen Eintrag in ein Dokumentationswerk, das in der Kirche ausgestellt wird.

Ein finanzieller Schub

Von der Patenschaft verspricht sich der 1. Vorsitzende, Lothar Salentin, einen finanziellen Schub, um die Kosten für den Orgelneubau tragen zu können. Am 16. September wird ein Informationsblatt in der Kirche bereit liegen und nähere Details zu den Patenschaften und zum Neubau der Orgel erläutern.

Bei aller Euphorie um die neue Orgel muss seitens des Pastors in Betracht gezogen werden, dass der Neubau nur dann gelingt, wenn die hohe Geldsumme durch Spenden geleistet werden kann.

Mit der 11. Erkelenzer Kirchenmusikwoche, die vom 16. bis 30. September läuft, wird ein musisches Werk besonders im Fokus stehen. Am Sonntag, den 23. September wird um 17 Uhr erstmals das Oratorium „Paulus” von Felix Mendelssohn-Bartholdy in der Erkelenzer Pfarrkirche zu hören sein. Für 18 Euro sind die Karten im Pfarrbüro sowie bei den Buchhandlungen Viehhausen und Wild erhältlich.
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