Computer hilft bei der Belegung

Von: hewi
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Hückelhoven. Einstimmig hat der Ausschuss für Kultur, Sport und Städtepartnerschaft grünes Licht gegeben für ein neues Hallenbelegungssystem der städtischen Sporthallen.

Vorangegangen war eine Befragung der Sportvereine durch den Stadtsportverband und persönliche Gespräche mit den Vereinsvertretern, wie der Kämmerer Helmut Holländer betonte. Einbezogen wurden auch die Karnevalsgesellschaften, die ebenfalls in den Sporthallen üben. Auf Basis dieser Daten wurde ein neues Konzept zum elektronischen Hallenmanagement erarbeitet, das Tim Just vom VC Ratheim im Namen des Stadtsportverbandes auf der Ausschusssitzung vorstellte.

Der Hallenmanager soll die Verteilung der Hallenzeiten regeln sowie Überbelegungen und Leerzeiten vermeiden. Bisher saßen die Vereine oftmals auf ihren Hallenzeiten, auch wenn sie sie nicht nutzten. Die daraus resultierenden Pläne entsprachen oftmals nicht der realen Nutzung.

Das neue Belegungssystem, zu dem man sich registrieren kann und über das Internet Zugriff hat, wurde im Januar bei einer Informationsveranstaltung und auf der Jahreshauptversammlung des Stadtsportverbandes im April vorgestellt. In der Vergangenheit hatten Vereine die Hallen oftmals ganzjährlich belegt, obwohl sie nur im Winter gebraucht werden. Auch ein „Hallen-Hopping” der Trainer war nicht selten, weil die Übungszeiten in verschiedenen Hallen im Stadtgebiet stattfanden.

Für Transparenz gesorgt

Dem soll nun Abhilfe geschaffen werden. Das Online-System sorgt für Transparenz und gewährleistet eine optimale Belegung. Dabei werden Sport- und Karnevalsvereine aus Hückelhoven gleichwertig behandelt. Auch auswärtige Gruppen werden bei dem Belegungsplan nicht berücksichtigt.

Die Fußballvereine erhalten nur noch für die Bambinis bis zur D-Jugend Hallenzeiten bewilligt. Die älteren Spielklassen und Senioren erhalten keine regelmäßigen Hallenzeiten zugesprochen. Bevorzugt werden auch Gruppen, die an Wettkämpfen teilnehmen und aus den Stadtteilen stammen, in denen die jeweiligen Hallen stehen. Darüber hinaus herrscht Bestandsschutz, wonach Vereine bevorzugt werden, die bereits im vorherigen Zyklus berücksichtigt wurden.

Ab dem ersten Tag nach den Ferien soll der Hallen-Manager in Aktion treten und zur Optimierung der Hallenbelegung beitragen. „Das System soll Kommunikation vereinfachen, aber nicht ersetzen”, erklärte Just. So werde noch nachgebessert, sobald in der Praxis bestimmte Schwachstellen auftreten.
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