Erkelenz - Comedian Pape fühlt Mirja Boes und Ingolf Lück auf den Zahn

Comedian Pape fühlt Mirja Boes und Ingolf Lück auf den Zahn

Von: syn
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Mirja Boes wird sich ohne zu murren von Christian Pape befragen lassen.

Erkelenz. Im Herbst trumpft Erkelenz mit einem neuen Showformat auf, das es bisher noch nicht gegeben hat. Die Idee zu „Pape kriegt Besuch” stammt vom Comedian Christian Pape und seinem Kollegen Christian Macharski von der Rurtal-Produktion.

Gemeinsam mit der Kultur GmbH der Stadt haben die beiden das Konzept für die neue Show innerhalb weniger Wochen aus dem Boden gestampft und schon die ersten beiden Gäste engagiert. Wer nun einen Mix aus Künstlern wie beim in Hückelhoven angesiedelten „Nabend zusammen” erwartet, täuscht sich.

Im positivsten Sinne. In der neuen Show geht es darum, einen bekannten Künstler nicht nur zu präsentieren, sondern von seiner persönlichen Seite vorzustellen. Für den Start konnten Pape und Macharski zwei „Großkaliber” des deutschen Showbusiness gewinnen: Ingolf Lück und Mirja Boes, die spontan zusagten und sich jeweils einen Abend lang den Fragen Papes und auch des Publikums stellen werden.

Mit „Pape kriegt Besuch” betreten sowohl Gastgeber Christian Pape als auch Ideengeber Macharski Neuland. Denn in der Show geht es jeweils um einen Gast, den der Comedian Christian Pape in sein „Wohnzimmer” einlädt, um ihm mal gehörig auf den Zahn zu fühlen. „Dabei will ich herauskitzeln, wie der Künstler hinter der Bühnenfigur denkt”, erklärte Pape.

Unterstützt wird er dabei von der „kleinsten Bigband der Welt”, die aus einem Musiker besteht. Natürlich geht es nicht ohne Lokalkolorit ab, für das Pape selbst sorgen wird. Auch für ihn ist das Showkonzept Neuland, denn als Interviewer hat der Künstler bisher noch keine Erfahrungen sammeln können.

Die Stadthalle hält er dabei schon wegen ihrer Größe für bestens geeignet, um das Publikum in das geschehen mit einzubeziehen. Stichwort Stadthalle: Sowohl Bürgermeister Peter Jansen als auch der Geschäftsführer der Kultur GmbH Christoph Stolzenberger, die bei der Vorstellung des neuen Showkonzeptes dabei waren, sehen in der neuen Show eine gute Chance, die neue Stadthalle im Bewusstsein des Publikums zu etablieren.

Um die Auslastung der Halle ist es nach Stolzenbergers Aussage gut bestellt, liegen doch schon Terminanfragen bis 2011 vor. Diese fokussieren sich jedoch hauptsächlich auf die Wochenenden. Mit „Pape kriegt Besuch” sei die Chance gegeben, auch unter der Woche Leben in die Halle zu bekommen.

Die Bühne der Stadthalle wird sich dafür in ein gemütliches Wohnzimmer verwandeln, in dem Pape seine Gäste empfangen und bewirten wird. Stolzenberger hob hervor, dass er von dem neuen Showkonzept sofort überzeugt” war und daher auch vertraglich schnell Nägel mit Köpfen machte. Er sieht in der Rurtal-Produktion und Pape „ideale Partner für die Stadthalle”. Das Publikum „soll mit im Boot sitzen”, wie Macharski bei der Vorstellung des neuen Show-Events erklärte. Denn wie sich der Besuch bei Gastgeber Pape entwickelt, lässt sich letztendlich nicht voraussagen.

Die Themen werden sich spontan aus der Situation ergeben. Und das macht den Charme der Show aus. Karten für die neue Show gibt es bei der Rurtal-Produktion unter 02431/1718.

Die beiden Gäste der ersten Show von Christian Pape

Mit den beiden Gästen haben die Macher einen wahren Glücksgriff gelandet. Die 37-jährige Mirja Boes stammt aus Viersen und ist spätestens seit ihrer TV-Show „Die dreisten Drei” dem Publikum bekannt.

Darüberhinaus hat sie bei dem Radiosender 1Live ein eigenes Hörfunkformat und war bisher für so ziemlich jeden in Deutschland ausgeschriebenen Comedy- oder Kleinkunstpreis nominiert.

Im Oktober startet sie mit ihrem neuen Soloprogramm „Ab morgen wird ich erwachsen”, aus dem sie in der Stadthalle bereist vorab Passagen vorstellen wird.

Ingolf Lück blickt mit 51 Jahren auf eine so wechselhafte wie vielseitige Bühnenkarriere zurück. Den meisten ist er aber als Moderator der kultigen ARD-Musikshow „Formel eins” bekannt, die er ab 1985 moderierte.

Der Durchbruch gelang ihm mit der SAT1-Show „Wochenshow”, der er von 1996 bis 2002 ein Gesicht gab. Der Coemdian, Schauspieler und Moderator ist auf den deutschen Bühnen ebenso wie im Fernsehen zu Hause.

Im Herbst startet er mit seinem Theaterstück „One way man”, aus dem er am 18. November exklusiv in der Stadthalle Passagen präsentiert.

Für das kommende Jahr werden dann weitere Shows geplant. Im Gespräch sind bis zu vier Termine.

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