Kreis Heinsberg - Collegium Musicum wird begeistert gefeiert

Collegium Musicum wird begeistert gefeiert

Von: hl
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Die Kirche in Rickelrath: Dort fand wieder das Gedenkkonzert in Erinnerung an Anton Heinen mit dem Collegium Musicum der Volkshochschule statt. Foto: Passage

Kreis Heinsberg. Es gibt weiterhin eine lebendige Erinnerung an ­Anton Heinen, den Namensgeber der Volkshochschule des Kreises Heinsberg: Beim traditionellen Gedenkkonzert in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt in Wegberg-Rickelrath, wo der Priester und Erwachsenenbildner Anton Heinen (1869-1934) gegen Ende seines Lebens als Pfarrer wirkte und auf dem Friedhof seine letzte Ruhestätte fand, stellte sich Ernest Frissen, der neue Leiter vom Collegium Musicum der VHS, vor.

Er hat den Dirigentenstab von Professor Norbert Brendt übernommen, der dieses Orchester viele Jahre lang geleitet hatte und der als Gast bei diesem Konzert von VHS-Leiter Franz Josef Dahlmanns herzlich begrüßt wurde.

Dahlmanns bezeichnete in der Begrüßungsrede Anton Heinen als Pionier des lebenslangen Lernens, der schon vor mehr als 100 Jahren für diese Idee eingetreten sei. Der neue Leiter vom Collegium Musicum, Ernest Frissen, sei als langjähriger Dozent und Orchesterleiter der Kreismusikschule im hiesigen Raum kein Unbekannter. Dahlmanns zeigte sich sicher, dass Frissen die Arbeit von Professor Brendt erfolgreich fortsetzen werde.

Davon konnten sich die Besucher in der Rickel­rather Kirche bei diesem begeisternden Konzert überzeugen: Mit großem Engagement, vollem auch körperlichem Einsatz erwies sich Frissen als ein Dirigent, der souverän sein Orchester leitete, viele Impulse gab und stets von fortissimo bis pianissimo die musikalische Richtung vorgab.

Und es war schon erstaunlich, dass ein Orchester aus Laienmusikern eine solch imponierende Leistung bot. Dabei wagten sich die Aufführenden und der Dirigent auch an schwierige und äußerst anspruchsvolle Musik heran, wie zum Beispiel an den ersten und zweiten Satz aus der Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ von Antonin Dvorák (1841-1904).

Mit insgesamt sieben Stücken präsentierte das Collegium Musicum ein Programm, das mit seiner fröhlichen Grundstimmung, wobei aber auch die besinnlichen Töne nicht fehlten, die Zuhörer immer wieder zu wahren Beifallsstürmen hinriss.

So erklangen neben der Sinfonie „Aus der Neuen Welt“ die Ouvertüre aus der Oper „Norma“ von Vinczeno Bellini (1801-1835), „Méditation“ von Jules Massenet (1842-1912), wobei Britta Menzel als Soloviolinistin brillierte, „A Rhapsody on Christmas Carols“ von Claude T. Smits (1932-1987), in der bekannte Weihnachtslieder variiert wurden, ein „Walzer aus dem Ballett Dornröschen“ von Peter Tschaikowsky (1840-1893), Georg Friedrich Händels (1685-1759) „Wassermusik“ und der Walzer „Künstlerleben“ von Johann Strauß Sohn (1825-1899).

Am Ende gab es Blumen für den Dirigenten und ein besonderes Lob von Franz Josef Dahlmanns, der den Fleiß und die Ausdauer vom Collegium Musicum hervorhob, das jeden Dienstag probe. Und er lud herzlich ein, beim Collegium Musicum mitzumachen. Ganz zum Schluss folge natürlich noch eine Zugabe: Ausschnitte aus dem „Künstlerleben“.

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