Heinsberg - Christuskirche: Rohbau des ersten Bauabschnittes steht

Christuskirche: Rohbau des ersten Bauabschnittes steht

Von: Verena Müller
Letzte Aktualisierung:
So sieht die Krypta im Moment
So sieht die Krypta im Moment aus. Pfarrer Sebastian Walde, Stadtkämmerer Jakob Gerards, Architekt Prof. Ludwig Rongen und Hausmeister Franz Laibach bei der Begutachtung des Rohbaus.

Heinsberg. Nach der Phase des Entkernens befindet sich die evangelische Christuskirche in Heinsberg nun in der ersten Bauphase. Die unterirdische Krypta, Teil der Erweiterungsmaßnahmen an der Kirche, steht.

Zwischen Baugerät und über Bretter geht es rechts neben der Kirche die Treppe in den Rohbau runter. Kahler Beton, Dunkelheit. Nach ein paar Metern macht verengt sich der Weg, macht eine Rechtskurve. Dann steht man in einer Ellipse, durch ein rundes Loch in der Decke fällt Tageslicht.

Man sieht den Kran, wenn man hochschaut. Die Wände lassen noch die Bretter von der Einschalung, die die Heinsberger Baufirma Lenz gemacht hat, erkennen - Holzmaserung, Nägel. Das soll auch so bleiben. Was noch hinzukommt, ist ein Zylinder, der schräg in das Loch eingesetzt wird und den Lichteinfall verändert, und ein Altar. Viel mehr Inventar soll es nicht werden.

„Durch das Licht, das in die Mitte des Raumes fällt, werden Himmel und Erde miteinander verbunden”, sagte Pfarrer Sebastian Walde beim Ortstermin. Der schneckenförmige Weg ins Innere der Ellipse stehe dafür, dass man zu sich komme, zur Mitte finde. Zugleich erinnere die Form an ein Samenkorn. Architekt Prof. Ludwig Rongen betonte, dass dies ein Ergebnis des ständigen Dialogs mit dem Kirchenbauverein gewesen sei und nicht allein seinem Wassenberger Architektenbüro zuzuschreiben sei.

Rund 80.000 Euro kostet allein der Bau der Krypta, den Grundstock legte Ida Fortuin de Liefde, ein treues Gemeindemitglied, das die evangelische Gemeinde als Erben einsetzte. „Das war eine nette alte und kinderlose Dame, die immer in die Kirche kam. Und als sie nicht mehr in die Kirche kommen konnte, kam die Kirche durch den Besuchsdienst zu ihr”, erzählte Walden. Davon müsste es jetzt noch mehr geben.
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