Chinesen staunen über Mitspracherecht

Von: agsb
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Alles Ausschwärmen zum Fotografieren. Die Vertreter der chinesischen Delegation aus Sichuan wollten nahezu alles im Bild festhalten, was ihnen vor die Linse kam. Foto: agsb

Selfkant/Waldfeucht. Die Leaderregion „Der Selfkant” gewinnt zweifellos weit über die Grenzen hinaus an Popularität. Nach dem Besuch aus Taiwan im Vorjahr, begrüßte die Regionalmanagerin Vera Saßmannshausen jetzt Gäste aus der Provinz Sichuan in Westchina.

Ferner wurden Vertreter des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz NRW sowie der Bezirksregierung Köln begrüßt. Im Jahr 2008 wurde eine enge Kooperation des Ministeriums mit verschiedenen Partnerprovinzen in China ins Leben gerufen. Aktuell engagiert sich das Ministerium insbesondere beim nachhaltigen Wiederaufbau nach dem schweren Erdbeben in Sichuan im Mai 2008 und unterstützt dabei einen Expertenaustausch zur Entwicklung der ländlichen Regionen im Erdbebengebiet. Der Selfkant fungiert also als eine Art Bilderbuchregion.

Nun informierte sich eine Delegation aus Westchina über die ländliche Entwicklung, hinterfragte Fördermöglichkeiten und Erfahrungen. Wobei die Delegation Anregungen für ihren Wiederbau der vom Erdbeben betroffenen Orte gewinnen wollte.

Am Nachmittag besuchte die Delegation auch Waldfeucht. Schon bei der Begrüßung klickten unzählige Fotokameras. Alles wurde durch die Gäste im Bild festgehalten. Ob Straßen- und Verkehrsschilder, das Rathaus, die Wallanlage, Bäume, Häuser, vorbeilaufende Hunde, Schafe, Pferde oder Gärten - den Kameras entging nichts. Die Ingenieure der Delegation interessierten sich unter anderem für den Straßenbelag in den engen Gassen, die Bauweise der Wege und Häuser oder die Wallanlage.

Überrascht waren die Chinesen darüber, dass auch die Mitbürger Waldfeuchts in die Planungen mit einbezogen wurden, um den Ort zu gestalten. Dies wurde schon am Morgen in Tüddern bewundert.
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