CDU: „Blick über den Tellerrand”

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Kreis Heinsberg. Mit Blick auf die kreisweite Schulentwicklungsplanung hatte die CDU-Kreistagsfraktion jüngst die Vorsitzenden der CDU-Fraktionen aus den kreisangehörigen Städten und Gemeinden zu einem Gedankenaustausch eingeladen, um über dieses Thema offen und gemeindeübergreifend zu diskutieren.

Nicht zuletzt die rasche Umsetzung und die Beweggründe für eine Gesamtschule in Hückelhoven wurden in diesem Zusammenhang angesprochen. Besonderer Gesprächsbedarf zeichnet sich - laut einer Erklärung der CDU-Kreistagsfraktion - auch in den Gemeinden Gangelt, Selfkant und Waldfeucht ab im Hinblick auf die Bildung eines gemeinsamen Bereichs für die Sekundarstufe II (Gymnasiale Oberstufe). Da sollten konstruktive Gespräche gegebenenfalls zusammen mit der Kreisstadt geführt werden, um bestmögliche Versorgungsstrukturen für die Zukunft zu schaffen, hieß es.

Insgesamt sei es erforderlich, dass beim Thema Schulentwicklung eine verstärkte interkommunale Abstimmung mit „Blick über den Tellerrand” erfolgt, damit Alleingänge vor Ort vermieden werden, fasste der Vorsitzende der Kreistagsfraktion, Norbert Reyans, zusammen. Dies sei nicht nur im Interesse der einzelnen Kommunen, sondern letztlich auch zum Vorteil des gesamten Kreises. Denn schon der Fachgutachter habe in seinen Ausführungen treffend formuliert: „Alle Dächer sind gebaut.” Nun müssten alle Kommunen gemeinsam schauen, wie die vorhandenen Infrastrukturen gegebenenfalls in gemeindeübergreifenden Kooperationsvereinbarungen bestmöglich genutzt werden könnten. Unter Berücksichtigung der bisherigen Schülerzahlen und der in Zukunft zu erwartenden Schülerrückgänge und Bewegungen, sprich Schülerströme zwischen den einzelnen Kommunen müsse auch das Thema Öffentlicher Personennahverkehr näher durchleuchtet werden.

Parallel sollten die Ergebnisse der Gespräche am „Runden Tisch” betrachtet werden. Zu diesem hatte der Landrat erstmalig im vergangenen Jahr als Moderator eingeladen. Dabei findet auf Verwaltungsebene ein Austausch zum Thema Schulentwicklung statt. Eine Verquickung mit den Ergebnissen aus dem politischen Diskurs, bei dem kreisseitig ebenfalls eher moderierend und im Sinne von Denkanstößen agiert werden sollte, könnte nach Ansicht von Reyans zu guten Synergieeffekten führen. Weitere Gespräche seien geplant.
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