Kreis Heinsberg - CDU-Abgeordnete sind wegen belgischen Reaktoren besorgt

CDU-Abgeordnete sind wegen belgischen Reaktoren besorgt

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Kreis Heinsberg. Die CDU-Bundestagsabgeordneten der Aachener Region kämpfen nach eigenen ­Angaben weiter für die Abschaltung der belgischen Atomkraftwerke.

Die Abgeordneten, zu denen – neben Helmut Brandt (Aachen Land), Rudolf Henke (Aachen Stadt), Thomas Rachel (Kreis Düren) und Detlef Seif (Kreis Euskirchen) – auch Wilfried Oellers aus dem Kreis Heinsberg zählt, hatten Ende November in einem gemeinsamen Schreiben das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) aufgefordert, sich für ein Umdenken bei der belgischen Atomaufsicht FANC einzusetzen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD) teilte im Antwortschreiben des BMUB mit, dass man die Sorgen der ­Bevölkerung im grenz­nahen Gebiet zu den Reaktorblöcken prinzipiell teile, jedoch liege die Bewertung der nuklearen Sicherheit in der Verantwortung der belgischen Atomaufsicht.

Diese werde sich in Brüssel einer internationalen Diskussion stellen, an der sich das Bundesumweltministerium aktiv beteilige. Dieses Arbeitstreffen fand am Montag und Dienstag statt.

Die Zwischenfälle nach dem Wiederanfahren von Tihange 2 und Doel 3 Mitte Dezember hätten die Sorge genährt, dass die Sicherheit der Reaktoren nach wie vor nicht gewährleistet sei. Im Bezirk Aachen verstehe niemand, dass der Betrieb fortgesetzt werde, erklärten Rachel, Henke und Oellers besorgt.

Die Antwort vom Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit entspreche nicht den Erwartungen, zeigten sich Brandt und Seif kämpferisch. Man werde sich weiterhin vehement für eine Abschaltung der belgischen Atomreaktoren einsetzen, so die CDU-Abgeordneten weiter. Die Bereitschaft des FANC zu einer internationalen Diskussion sei dennoch zu begrüßen. Seite 10

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