Caritasarbeit als Zeichen von Nächstenliebe

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Die Kabarettistin Monika Hintsches alias Trude Backes wusste beim ­Caritas-Fest in Geilenkirchen-Gillrath viel über das Ehrenamt zu erzählen.

Kreis Heinsberg. „Als Free Willi hat man eine sinnvolle Aufgabe.“ Mit einem Kopfnicken bekräftigte die Kabarettistin Monika Hintsches alias Trude Backes ihre Aussage und rückte so die ehrenamtliche Caritasarbeit, die bei ihr „Free Willi“ (freiwillige unbezahlte Arbeit) heißt, in den Mittelpunkt ihres kurzweiligen Auftritts als Überraschungsgast beim Caritas-Fest in Haus Vossen in Geilenkirchen-Gillrath.

Eingeladen zu diesem Fest hatten der Vorstand und der Caritasrat des Caritasverbandes für die Region Heinsberg alle ehrenamtlichen Caritas-Mitarbeiter, um ihnen im Jubiläumsjahr zum 50-jährigen Bestehen des Caritasverbandes Dank zu sagen für ihr ehrenamtliches Engagement vor Ort in den Gemeinden. Gleichzeitig handelte es sich bei der Feier um das satzungsmäßige Jahrestreffen der Caritas-Arbeitsgemeinschaften.

Das Fest begann mit einem Gottesdienst in der Kirche St. Mariä Namen. Schon da stellte Pfarrer Winfried Müller als Vorsitzender des Caritasverbandes heraus, dass die Ehrenamtlichen zu Hause in ihren Gemeinden sich verantwortlich fühlen würden, das Gebot der Nächstenliebe zu erfüllen. Sie stünden denen zur Seite, die am Rande der Gesellschaft – Menschen in Not, Arme, Kranke und Flüchtlinge – stehen, betonte er. „Vor Ort lassen Sie das Gesicht Jesu Christi aufstrahlen“, sagte er.

Als Christen habe man den Auftrag der gelebten Nächstenliebe, die soweit gehe, auch die zu lieben, die einen hassen würden. Die fachliche Caritas und der Caritasverband der Region könnten nicht alles schaffen. Wichtig seien deshalb die Ehrenamtlichen in den Gemeinden, die Gottes Liebe sichtbar machen würden durch einen Besuch bei alten und kranken Menschen. Gott habe den Auftrag gegeben, den Nächsten zu lieben. Die ehrenamtliche Caritasarbeit sei ein glaubwürdiges und gelebtes Zeichen von Nächstenliebe, stellte Pfarrer Müller heraus.

Ähnliche Worte fand er auch beim Festakt. Im uneigennützigen Dienst der Caritas werde das Christentum glaubwürdig für die Welt, betonte er. Auch Christus habe in seinem Leben immer auf der Seite der Schwachen und Armen gestanden. „Unser eigentliches Faustpfand sind neben den hauptamtlichen Mitarbeitern die Menschen in den Pfarrgemeinden, die sich ehrenamtlich für die Menschen in ihrer Nachbarschaft einsetzen. Ohne Ihren Einsatz wären wir nicht das, was wir sind. Dafür vielen Dank“, sagte Müller.

Auch Gottfried Küppers, Geschäftsführer des Caritasverbandes, dankte den ehrenamtlichten Caritas-Mitarbeitern. „Sie zeigen uns seit Jahren durch ihr Interesse wie wichtig Ihnen die Caritas ist“, schloss er.

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