Kreis Heinsberg - Caritas-Werkstatt auf Spenden angewiesen

Caritas-Werkstatt auf Spenden angewiesen

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Ein Blick in das Möbellager in Heinsberg an der Schützenstraße: Hans Ohlenforst (r.), Leiter der gemeinnützigen Caritas-Werkstatt Schierwaldenrath, und Helmut Gzella (l.), Leiter der Fairkauf-Einrichtungen, mit den Mitarbeitern Jaqueline Randerath und Stefan Schley.

Kreis Heinsberg. Mit Neuerungen wartet das Möbellager der gemeinnützigen Caritas-Werkstatt Schierwaldenrath in Heinsberg an der Schützenstraße auf. So wurde mit der Auslagerung der Kleiderständer mehr Platz für Möbel geschaffen.

Diese wurden entsprechend ihren Bestimmungen zu Esstischgruppen samt Schränken und Wohnzimmereinrichtungen mit Sitzecke und Couchtisch gruppiert. Blumen auf den Tischen, Geschirr und Tischdecken als Dekoration sollen für ein ansprechendes wohnliches Ambiente sorgen auf rund 400 Quadratmetern, in dem es sich in Ruhe stöbern lässt.

Zudem haben sich die Öffnungszeiten geändert. Von montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr können die Kunden dort für kleines Geld erste Wahl aus zweiter Hand von Couchgarnituren und Tischen über Schränken bis hin zur Küchenzeilen erwerben. Wer indessen nach Kleinmöbeln, Haushaltsartikeln und Kleidung Ausschau hält, sollte sich zu den Fairkaufhäusern in Heinsberg an der Hochstraße und in Übach-Palenberg an der Carolos-Magnus-Straße begeben.

Die Kunden, das sind vor allem sehr Bedürftige, die mit einem Ausweis der Tafel einen Sonderrabatt bekommen. „Wir stellen fest, dass die Zahl dieser Gruppe im-mer mehr zunimmt“, berichtete Helmut Gzella, Leiter des Möbellagers und der Fairkaufhäuser. Deshalb sei man auch auf Spenden – Möbel und Kleinartikel – angewiesen.

Das Team besteht aus 16 Mitarbeitern mit Vollzeitbeschäftigten und Langzeitarbeitslosen. Letztere werden angeleitet, betreut und qualifiziert, um eine Chance auf dem ersten Arbeitsmarkt zu erhalten. Deshalb ist Helmut Gzella den Spendern dankbar, dass sie ihre Gegenstände für einen guten Zweck abgeben würden. Bei Möbeln gebe es einen besonderen Service für die Spender. Und zwar würden diese kostenlos nach einer vorherigen Besichtigung abgeholt, erklärte er.

Die meiste Arbeit für das Team besteht darin, die Möbel aufzubauen und in den Fairkaufhäusern die Gegenstände zu sortieren, aufzuarbeiten und auszuzeichnen sowie ältere Waren aus dem Bestand zu nehmen. Wöchentlich wird im Möbellager und in den Fairkaufhäusern sauber gemacht und umdekoriert. Die Gestaltung orientiert sich dabei an Festen und an Jahreszeiten.

Dass es immer etwas Neues gibt, hat sich herumgesprochen, sodass täglich rund 60 Kunden das Möbellager in Heinsberg aufsuchen. Das Fairkaufhaus in Heinsberg zählt sogar durchschnittlich 100 bis 120 Kunden. Man reagiert eben auf die Kundenwünsche. „Zudem tauschen wir uns im Arbeitskreis Fairkauf bistumsweit mit anderen Trägern bistumsansässiger Fairkaufhäuser aus. Dort berichten wir, was wir machen und lassen uns inspirieren davon, was die anderen machen“, sagte Hans Ohlenfost, Leiter der Caritas-Werkstatt.

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