Kreis Heinsberg - Caritas-Jugendhilfe: Neue Familienpaten werden gesucht

Caritas-Jugendhilfe: Neue Familienpaten werden gesucht

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Kreis Heinsberg. Wer nicht auf die Unterstützung der eigenen Eltern zurückgreifen kann, steht als junge Mutter manchmal hilflos da. Mitunter macht sich ein Gefühl der Überforderung breit, gerade dann, wenn sich Aufgaben und Themen zum Leben mit einem neuen Familienmitglied häufen.

Da ist es gut zu wissen, dass es die Familienpaten der Caritas-Jugendhilfe gibt. Immer mehr Mütter wünschen sich eine solche Unterstützung. „Doch leider reicht die Anzahl der Patinnen nicht mehr, um den Nachfragen gerecht zu werden, auch wenn die letzte Schulung und Zertifizierung der Patinnen im August noch nicht lange zurückliegt“, stellt Helga Troiber-Geller, Leiterin der Caritas-Jugendhilfe, fest.

Die zahlreichen Anfragen von Eltern nach der Geburt eines Kindes im Hinblick auf eine Unterstützung durch einen Familienpaten oder eine Familienpatin würden zeigen, dass das Patenschaftsangebot mittlerweile sehr bekannt und vertraut im Kreis Heinsberg sei. „Dies freut uns sehr. Nun jedoch brauchen wir neue ehrenamtliche Familienpatinnen und -paten, die Interesse daran haben, eine Patenschaft zu übernehmen“, so Troiber-Geller. Die Aufgabe der Patinnen und Paten bestehe darin, Mütter oder Familien in Belastungssituationen ehrenamtlich zu begleiten und zu unterstützen.

Besonders viele Zwillingsmütter und -väter, die häufig an ihre Belastungsgrenzen stoßen würden, fragten immer mehr nach einer Patenschaft. Sei bereits ein Baby als neues Familienmitglied eine Herausforderung für die Eltern wie auch für die Geschwisterkinder, so sei diese nach der Geburt von Zwillingen noch größer, weiß Helga Troiber-Geller. Dies könne jeder gut nachvollziehen.

Die Aufgabe der Familienpaten könne sehr bereichernd sein, gerade für Menschen, die ein neues Betätigungsfeld suchen, gibt sie zu bedenken. Und es wäre schön, wenn sich auch Männer angesprochen fühlten. Oftmals werde ein lebenserfahrener Pate dann zum Ersatzopa, zu einer männlichen Bezugsperson gerade bei älteren Geschwisterkindern, die öfter in einer Familie mit einem Neugeborenen zu kurz kommen würden, sagt Helga Troiber-Geller. Sie weist noch darauf hin, dass bei der Vermittlung immer den Wünschen der Familienpaten und Familien entsprochen werde.

„Uns geht es darum, die passende Familie zu den passenden Paten zu finden“, so Troiber-Geller. Verlassen könnten sich die Familienpaten auf eine gute Vorbereitung und Begleitung sowie engagierte Mitpatinnen, die ihren Erfahrungsschatz gerne weitergeben.

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