Hückelhoven - Canthe-Ärger über den Rathaus-Chef

Canthe-Ärger über den Rathaus-Chef

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Hückelhoven. „Wenn der Bürgermeister ankündigt, Kunst gibt es nur mit uns, dann ignoriert er, dass in Hückelhoven mehr Kunst gemacht wird als die vier Veranstaltungen unter dem Motto Hückelhoven macht Kultur, die jetzt der Öffentlichkeit vorgestellt wurden!”

Dr. Henning Herzberg machte seinem Ärger in der jüngsten Mitgliederversammlung des Kunstvereins Canthe Luft.

Den ehemaligen Technischen Beigeordneten der Stadt Hückelhoven und Canthe-Künstler Herzberg wie auch die weiteren Teilnehmer der harmonischen Mitgliederversammlung zeigten sich verärgert darüber, dass von der langjährigen Arbeit von Canthe und der Musikfreunde von Con Brio wie auch der zahlreichen Chöre, so Canthe-Vorsitzender Dr.Hans Latour, keine Rede gewesen sei.

Vor allem weil auch vom Kulturring, so Canthe-Mitglied Toni Jansen, keine über Vereinsangebote hinausgehenden Initiativen mehr entwickelt würden. Latour, Canthe-Vertreter im städtischen Kulturring, erklärte, dass man sich schon in das City-Fest „Hückelhoven brummt” mit Kunst-Aktionen eingebracht hätte, bei dem Event-Charakter dieser Veranstaltung seien diese aber weitgehend unbeachtet geblieben.

Da sah die Bilanz der eigenen Veranstaltungen von Canthe, vom Vorsitzenden vorgetragen, schon anders aus. Vor allem die „Ab-Raum-Art” auf dem neuen Tourismus-Ziel Millicher Halde 2009 habe mit qualitätsvollen Angeboten wieder ein breites Publikum gefunden, ähnlich wie „Kunst-am-im-Fluss” 2000 am Rur-Ufer.

Derartige Veranstaltungen seien ohne eine Reihe großzügiger Sponsoren nicht möglich, denen ein ausdrücklicher Dank galt. Latour blickte in seinem Rechenschaftsbericht auf das rege Ausstellungsgeschehen der Jahre 2009 und 2010 zurück, bei denen sich auch die Canthe-eigenen Künstler wieder hervorgetan hätten. Der Vorsitzende versprach für die kommende Ausstellung der „eigenen” Künstler „etwas Besonderes”.
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