Cäcilia Waldfeucht: Erfolgreiches Jahr 2014 positiv abgerundet

Von: Utz Schäzle
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Feierlicher Beginn, fulminantes Finale: Der Musikverein Cäcilia Waldfeucht begeisterte unter der Leitung von André Seerden sein Publikum beim 21. Nikolauskonzert. Foto: Utz Schäzle

Waldfeucht. Auf ein überaus intensives, aber auch erfolgreiches Vereinsjahr kann der Musikverein Cäcilia Waldfeucht in 2014 zurückblicken. Ob es nun im Mai der Ausflug nach Mittelberg (Allgäu) war, oder im Juli das erfolgreiche „Vöcht on Stage“, oder aber der zeitaufwendige Umbau des in Eigenleistung fertigzustellenden neuen Probenraumes – alles konnte vom Verein verwirklicht und äußerst positiv gestaltet werden.

Torsten Milosch, der Vorsitzende des Musikvereins Cäcilia Waldfeucht, stellte dies sichtlich stolz in seiner Begrüßungsrede anlässlich des traditionellen 21. Nikolauskonzertes fest. Dass dieses Konzert unter der musikalischen Leitung von André Seerden ebenso erfolgreich war, davon waren alle Besucher im Bürgertreff voll überzeugt.

Feierlicher Auftakt

Sehr feierlich, mit dem Krönungsmarsch von Giacomo Meyerbeer, begann das Konzert. Danach wurden zunächst ernstere Töne angestimmt. Einfühlsam wurde durch den erfahrenen Moderator Johannes Houben das „Hymn to the fallen“ angekündigt, das an die Irrungen und Wirren des Zweiten Weltkrieges erinnert. Über eine Videoleinwand wurden bewegende Bilder passend zur Musik gezeigt. Die Musikerinnen und Musiker ließen beeindruckend erkennen, dass sie auch die leisen Töne meisterlich beherrschen.

Das fulminante Werk „Wagner on Stage“, in dem die bekanntesten Wagner-Klassiker verarbeitet sind, erbrachte den Nachweis, welch umfangreiche Klangmöglichkeiten ein Blasorchester besitzen kann. Beim „Benedictus“ ,einem Meisterwerk der gefühlvollen Töne für Euphonium, brillierte Frank LÒrtije als Solist. Dabei leitete Dirigent André Seerden sicher und überzeugend. Er lies den Klangkörper fantastisch, mal einfühlsam leise, dann aber auch wieder mit voller Kraft musizierend, begleiten.

Schwerstarbeit für die Hornisten, ein wunderschönes Oboensolo sowie gekonntes Zusammenspiel der Register in Harmonie und Melodie kennzeichneten das Stück „Robin Hood, Prince of Thieves“. Mit der „Funiculi-Funicula Rhapsody“ endete der konzertante erste Teil des Konzertes.

Zum ersten Mal in der fast 125-jährigen Vereinsgeschichte des Musikvereins Cäcilia Waldfeucht erschien der Nikolaus (Johannes Houben) und sein Diener (Stefan Mevissen) – nicht persönlich im Bürgertreff, sondern per Videobotschaft. Als Mittelpunkt seiner Botschaft ehrte der Nikolaus mit treffenden Worten vier Mitglieder des Vereines für ihre besonderen Verdienste rund um den Bau des neuen Probenraumes: Josef Schröders (Bauleitung), Leo Cleef (Bauarbeiten), Hans-Jürgen Tholen (Planung und Statik), und Marc Schröders (Organisation /Helfer).

Das Programm des zweiten Konzertteils war ganz nach dem Geschmack des Publikums. Solisten glänzten in modernen Arrangements, wie zum Beispiel in „Goldplay on Stage“ das sich mit seinen fulminanten Hymnen besonders gut für Blasmusikorchester eignet, oder das „Skyfall“, in dem Technik, Intonation und Rhythmus im Vordergrund standen. Beste Tanzmusik aus den 1930er-Jahren, verpackt in einem tollen Medley, begeisterte die Zuhörer bei den Glenn Miller Evergreens total.

Zwei großartige Solisten überzeugten mit hervorragender Performance: Frank Bischofs mit „Feeling Good“, und Leo Cleef mit „You can leave your hat on“. Arrangeur Walter Ratzek versteht es durch geschickte Instrumentierung, zeitgemäße aktuelle Songs für Blasmusik zum klingen zu bringen. So geriet das „Phil Collins Live“ zum absoluten Ohrenschmaus.

Hatte Houben noch die Moderation im ersten Teil des Konzertes übernommen, so war für den zweiten Teil Helen Heinrichs zum ersten Mal am Mikrofon. Sie meisterte diese Aufgabe mit Bravour und bekam für ihre Conference den wohlverdienten Beifall des Publikums. Mit dem „Radetzkymarsch“ – zum Mitklatschen – beendete der Musikverein Cäcilia Waldfeucht sein diesjähriges Nikolauskonzert.

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