Buntes Wahrzeichen strahlt in der Nacht

Von: hewi
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Programmiert ist die Beleuchtung der Kuppel auf sechs Farben, die alle 20 Sekunden im harmonischen Übergang wechseln. Foto: Lenz

Hückelhoven. Die Stadt Hückelhoven ist um ein blinkendes und farbenfrohes Wahrzeichen reicher. Die Kuppel der Sternwarte auf dem Dach des Gymnasiums wird nach Eintritt der Dämmerung farbig angestrahlt und ist somit als leuchtender Punkt über der „Skyline” weithin sichtbar.

Zumindest für die nächsten vier Wochen, denn dann wird es eine Auswertung der Kosten geben. Je nachdem, wie diese ausfällt, kann die Beleuchtung zu einer Dauereinrichtung und damit zu einem weiteren Wahrzeichen Hückelhovens werden.

Wie es dazu kam? Gemeinsam mit Hausmeister Guido Reynders grübelte Schulleiter Walter Woltery kurz vor den Sommerferien darüber nach, wie man das Gymnasium attraktiver gestalten und ins Bewusstsein der Bevölkerung bringen könne. Dann kam die Idee: Die Kuppel als Wahrzeichen der Schule sollte beleuchtet werden. Als nächstes stellte sich die Frage, wer da wohl helfen könne.

Also rief Woltery Christian Macharski von der Rurtal-Produktion an. Und der wusste nicht nur Rat, sondern erklärte sich auch gleich bereit, das in die Hände zu nehmen. Vielmehr in die Hände von Alexandra Singer zu legen, die bei der Rurtal-Produktion den Eventbereich betreut. Mit West/NEW Energie und der Kreissparkasse waren auch schnell Sponsoren gefunden, durch die die Idee in die Tat umgesetzt werden konnte.

Ende November war es dann soweit. Christoph Derichs und Josef Wallraven, die mit der Installation der Lampen beauftragt wurden, kletterten aufs Dach und brachten die fünf Leuchten mit je 400 Watt Leistung an. „Schon beim Probelauf erregten wir einige Aufmerksamkeit”, erklärte Christian Macharski. Bei den so genannten „City Colours” handelt es sich um hell leuchtende und sparsame Lampen. Programmiert ist die Beleuchtung auf sechs Farben, die alle 20 Sekunden im harmonischen Übergang wechseln.

„Die wetterfesten Lampen sind auf eine Betriebszeit von rund 2000 Stunden ausgelegt”, erklärte Derichs bei der Inbetriebnahme der Beleuchtung. LED-Scheinwerfer konnten nicht verwendet werden, da diese keine Wärme erzeugen und bei Minustemperaturen einfrieren könnten.

Vorerst ist das Projekt auf vier Wochen terminiert. Allerdings hatte Macharski im Vorfeld schon mit Bürgermeister Bernd Jansen gesprochen, der schnell von der Idee begeistert war. Da es aber nicht nur von ihm allein abhängt, will dieser erst einmal die Reaktionen der Hückelhovener abwarten, bevor über eine dauerhafte Installation nachgedacht wird.

„Die strahlende Kuppel passt gut zur Himmelsleiter und zum Förderturm am Schacht 3”, betonte auch Schulleiter Woltery. „Damit wäre Hückelhoven um ein weithin sichtbares Wahrzeichen reicher.”
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