Bundeswehr: Geilenkirchen bleibt als Standort erhalten

Von: st
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Kreis Heinsberg. „Geilenkirchen als Bundeswehrstandort im Kreis Heinsberg bleibt erhalten.” Dies teilte der Bundestagsabgeordnete des Kreises Düren, Thomas Rachel (CDU) mit.

„Angesichts der enormen Einschnitte im Zuge der größten Strukturreform der Bundeswehr in ihrer Geschichte, ist der Bestand des Geilenkirchener Bundeswehrstandortes eine exzellente Entscheidung für den Kreis Heinsberg”, betonte der Parlamentarische Staatssekretär der Bundesregierung. Damit falle vielen Bundeswehrangehörigen und ihren Familien in der Region ein Stein vom Herzen, freut sich der Christdemokrat.

Die Entscheidung betreffe sowohl das Zentrum für Verifikationsaufgaben in der Selfkantkaserne Niederheid sowie die Sanitätsstaffel und den deutschen Anteil am Awacs-Einsatzverband der NATO in Geilenkirchen. Von den insgesamt 880 Bundeswehrbeschäftigten werden auch nach der Bundeswehrreform 750 am Standort Geilenkirchen verbleiben, so Rachel.

Das sei für die Region sehr wichtig. „Es ging bei dieser Entscheidung auch um die Sicherung Hunderter Arbeitsplätze, die für den Kreis Heinsberg unverzichtbar sind. Sie bedeuten zudem den Erhalt von Kaufkraft und stärken die Wirtschaft der gesamten Region”, unterstrich Thomas Rachel.

Durchaus zustimmend äußerte sich am Mittwoch auch Petra Müller, FDP-Bundestagsabgeordnete aus Aaachen. Die drastische Reduzierung der Dienstposten sei sehr bedauerlich, aber der Standort bleibe erhalten; das sei das Wichtigste. Der Standort könne zukünftig wieder aus- oder aufgebaut werden, so Müller.

Erfreut über die Erhaltung des Bundeswehrstandortes Geilenkirchen zeigte sich am Mittwochnachmittag Geilenkirchens Bürgermeister Thomas Fiedler. Die Entscheidung unterstreiche die Bedeutung beider Verbände.

„Und wir müssen keine wirtschaftlichen Konsequenzen befürchten, die mit einer drastischen Reduzierung verbunden wären”, meinte er in einer ersten Stellungnahme.
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