Bürgermeister Jansen: „2009 für Erkelenz ein gutes Jahr”

Von: kl
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Erst die Rede, dann das Grünkohlessen: Bürgermeister Peter Jansen hielt die Ansprache beim traditionellen Schöffenessen im Alten Rathaus, der guten Stube mitten im Herzen der Stadt Erkelenz. Foto: Koenigs

Erkelenz. Für die Stadt Erkelenz war 2009 ein gutes Jahr. So sieht es Bürgermeister Peter Jansen. In seiner Ansprache beim traditionellen Schöffenessen, zu dem er Ratsmitglieder und Repräsentanten des öffentlichen Lebens zum Jahreswechsel ins Alte Rathaus eingeladen hatte, zog er eine positive Bilanz, beginnend mit der Bemerkung: „Mal so eben wurden sechs Wahlen an drei Wahlterminen bewältigt.”

Aber auch andere Ereignisse prägten das Jahr, in dem es der Stadt gelang, statt des prognostizierten Minus einen Gewinn zum Jahresabschluss auszuweisen.

„Ursächlich hierfür sind unsere Unternehmen, die der Krise getrotzt haben, Arbeitsplätze sicherten und Gewinne machten, an denen wir als Kommune teilhaben.” Diese Entwicklung habe ebenso wie die strategische Entscheidung der Grundstücks- und Entwicklungsgesellschaft, günstiges Bauland für Familien anzubieten, die Stadt in die Lage versetzt, die Infrastruktur für ganz Erkelenz zu sichern. „Erkelenz ist der Ort für Bürger aller Generationen und für gute Unternehmen.” Viele etablierte Unternehmen in Erkelenz hätten sich 2009 am Markt behauptet und vor Ort expandiert.

„Hinsichtlich der Ansiedlungserfolge belegen wir in der Region 2008 und 2009 Spitzenposition”, sagte Jansen stolz. Nach wie vor gebe es Nachfrage für Ansiedlungen. In diesem Jahr hätte sich mehrere Unternehmen neu angesiedelt oder mit der Ansiedlung begonnen, etwa Dr. Hahn, Baho Food oder die Lebenshilfe. Aktuell konnte Jansen vom Verkauf eines Grundstücks an ein Unternehmen aus Wegberg berichten, das mit 16 Mitarbeitern nach Erkelenz komme. Allein aus den momentan anstehenden Ansiedlungen könnten mittelfristig 750 bis 800 Arbeitsplätze in Erkelenz entstehen.

Die Stadt verbessere auch ihre Infrastruktur. Der Neubau der Hauptstelle der Kreissparkasse stehe ebenso bevor wie der Neubau des Amtsgerichts. An der Atelierstraße und in Kückhoven entstünden Einkaufszentren. In seine positive Bilanz bezog er auch die Stadthalle und deren Betrieb ein. Ebenfalls sei 2009 das Jahr der Fortentwicklung im Schulbereich gewesen. „Wir investieren in Qualität der Bildung.” Schlussendlich fehlte in Jansens Rede nicht die Umsiedlungsproblematik. Die Stadt habe die Entschädigungsverhandlungen mit RWE Power vorangetrieben und damit die Basis für die Qualität von Borschemich (neu) und Immerath (neu) geschaffen. Die neue Orten „füllen sich mit Leben”. Über 200 Bürger seien dort schon angekommen.

Die rund 140 Gäste hörten interessiert zu, lauschten dem Gesang der Sopranistinnen Anna Brendt, Helene Pribliczki und Lisa Solovjowa in Begleitung von Prof. Irina Fuchs am Klavier und labten sich am traditionellen Mahl: Grünkohl mit Mettwurst.
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