Bündnis-Frage wird vertagt

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Wassenberg. Der Wassenberger Stadtrat hat mit Mehrheit einen Antrag der Fraktion der Grünen, die Stadt solle Mitglied in dem auf Kreisebene gegründeten Bündnis gegen Rechts werden, vertagt und zur Beratung in den Fachausschuss verweisen.

Zur Begründung des Antrags der Grünen verwies Robert Seidl auf „rechtsextreme Aktivitäten” in Randerath, Wegberg, Hückelhoven und Erkelenz und darauf, dass die NPD in den Kreistag und in die Stadtparlamente von Hückelhoven und Erkelenz eingezogen sei.

Durch die Mitgliedschaft im Bündnis gegen Rechts solle ein Zeichen gesetzt und ein Weg gesucht werden, Jugendliche und Erwachsene aufzufangen, die sich von rechten Parolen angesprochen fühlen.

Für die CDU erklärte Karl-Heinz Dohmen, seine Fraktion sei gegen Extremismus sowohl von Rechts wie von Links. Er sehe keine Dringlichkeit in der Frage eines Beitritts zum Bündnis.

„Wir wollen uns erst umfassend informieren und sachkundig machen.” Deshalb schlug er vor, das Thema zu vertagen und in einer der nächsten Sitzungen im Fachausschuss zu behandeln. Auch Bürgermeister Manfred Winkens sprach sich für eine Vertagung aus und verwies darauf, dass von den Kommunen des Kreises Heinsberg bisher nur Hückelhoven Mitglied des Bündnisses gegen Rechts sei.

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