Heinsberg-Oberbruch - Buchmesse: Bücher zum Greifen, Lesen und Hören

Buchmesse: Bücher zum Greifen, Lesen und Hören

Von: Katharina Hensel
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Blättern, schmökern, kaufen das konnten Besucher bei der ersten Oberbrucher Buchmesse. Oder sie ließen sich einfach etwas vorlesen. Foto: kath
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Comedian Christian Macharski brachte seine Zuhörer schon mit den ersten Sätzen zum Lachen. Foto: kath

Heinsberg-Oberbruch. Trödel, Lesungen und Literaturcafé: Es war viel los bei der ersten Buchmesse in der Oberbrucher Festhalle. Bis unters Kinn stapelte so mancher Besucher die Bücher, die er am Sonntag aus der Festhalle trug. Und es waren viele, die da kamen, sahen und stapelten.

„Es ist überraschend viel los, das freut uns. Wir wussten erst nicht, ob eine Buchmesse angenommen wird. Aber das Angebot scheint die Besucher zu überzeugen“, freute sich Kurt Lehmkuhl, Organisator der ersten Oberbrucher Buchmesse.

Die Buchmesse versprach nicht nur einen umfangreichen Überblick über die Literatur im Kreis Heinsberg durch die verschiedensten Verlage und Autoren, die in der Halle ausstellten, sondern zusätzlich noch ein umfangreiches Rahmenprogramm. „Es ist eine tolle Kombination aus den Ausstellungsständen und dem Buchtrödel, bei denen die Besucher etwas zum Greifen bekommen, und aus den vielen Lesungen, in denen sie etwas auf die Ohren bekommen“, beschrieb Lehmkuhl das Konzept. Dass auch die Lesungen bei den Besuchern ankamen, zeigte sich schnell. Zusätzliche Stühle mussten in die Räume getragen werden, damit auch jeder Platz finden konnte.

Christian Macharski, Helmut Wichlatz, Heidi Hensgens, Kurt Lehm-kuhl, Christine Beyer und viele mehr sorgten für besondere Begegnungen und spannende Geschichten zwischen Besuchern und Autoren.

Neben Kurt Lehmkuhl war Josef Füßer von der Interessengemeinschaft (IG) Festhalle Oberbruch 2020 Organisator der Veranstaltung. „Für uns von der IG ist es schön, dass wir neben dem großen Angebot an Feiern und Veranstaltungen zeigen können, dass es eine Multi-Veranstaltungshalle ist, in der wir auch mal etwas Ruhiges machen können“, erklärte Füßer. „Bei einer Tasse Kaffee hatten wir die gemeinsame Idee, eine solche Buchmesse zu veranstalten. Dann haben wir es datiert und umgesetzt.“

„Man hat sofort die Begeisterung bei den Verlagen und Autoren gemerkt. Auch beim Buchtrödel gab es eine große Anfrage und er war schnell ausgebucht. Jetzt sieht man die Vielfalt, die der Kreis Heinsberg an Literatur zu bieten hat und merkt, dass eine solche Messe längst überfällig gewesen ist“, sagte Lehmkuhl.

Neuerscheinungen des Literaturherbstes gab es zum Beispiel am Stand der Buchhandlung Gollen-stede aus Heinsberg. Sie engagierte sich zudem gemeinsam mit dem Altius Verlag aus Erkelenz in der Leseförderung. Viele kleine Besucher konnten sich über ein Kinderbuch als Geschenk freuen. Auch der hkl-Verlag aus Übach-Palenberg und der Paperback-Verlag aus Erkelenz stellten ihre Literatur-Highlights aus. Die Besucherströme konnten sich aber von mehr als nur Büchern einen Eindruck machen, denn die Darstellungsweisen von Texten, Literatur und Bildern sind heute vielfältiger denn je.

René Wagner war als Repräsentant des Hörothek-Verlags auf der Oberbrucher Buchmesse zu Besuch. HS-Grafik-und-Druck hatte sich als Kalenderverlag für die erste Oberbrucher Buchmesse etwas Besonderes ausgedacht. Der Kalender „Impressionen aus dem Kreis Heinsberg“ lag zum ersten Mal auf einem Verkaufstisch und wurde extra für diese Messe angefertigt.

Die Mitglieder der Interessengemeinschaft Oberbruch 2020 betrieben das Literaturcafé, das mit Frühstück und Kaffee und Kuchen zur Anlaufstelle der Buchmesse wurde und den ein oder anderen dazu einlud, die ersten Seiten seines frisch gekauften Buches direkt und gemütlich zu lesen.

„Für diese Buchmesse war uns ein Motto wichtig: Alles aus und für den Kreis Heinsberg!“, sagte Lehmkuhl. „Die Vielfalt an Autoren und Verlagen, die wir hier im Kreis zu bieten haben, ist vielen vielleicht gar nicht bewusst.“ Die erste Oberbrucher Buchmesse konnte da zur Aufklärung beitragen.

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