Brunnenhof hat ein farbenfrohes Gesicht

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Der Brunnenhof im Hückelhovener Gymnasium hat ein neues Gesicht erhalten. Hierüber freuen sich nicht nur alle Schüler und Lehrer, sondern auch alle am Projekt Beteiligten. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Der Brunnenhof im Gymnasium hat ein neues Gesicht bekommen. Farbenfroh und lebendig präsentierten sich die elf neuen Bilder, die im Bereich über dem Brunnen für Abwechslung auf dem grauen Beton sorgen sollen.

Entstanden sind die elf Bilder in vier Kunstkursen der Jahrgangsstufen elf und zwölf und unter der Anleitung des Kunstlehrers Peter Keite. „Es war sozusagen seine erste Amtshandlung an dieser Schule”, erklärte Schulleiter Walter Woltery bei der Enthüllung des Bilderensembles.

Vorher hingen an den Aufgängen und Geländern bereits Bilder, die jedoch schon in die Jahre gekommen waren. Rund 20 Jahre lang hatten sie die Aufgänge mit eher nüchternen und konstruktivistischen Darstellungen geschmückt.

Schnell waren sich Keite und Woltery einig, dass der Brunnenhof eine optische Aufpeppung gut vertragen könnte. Die neuen Motive nehmen das Thema des Brunnens auf und zeigen idealtypische Szenen mit Menschen, die spielen, tanzen, in Bewegung sind. Dabei sind die Farben bewusst bunt und intensiv gewählt. „Wir wollte die Farben des Brunnens in den Bildern widerspiegeln”, erklärte Philipp Reindahl die Farbwahl. Er hatte zusammen mit Mitschülern die Bilder gemalt. Dazu wurden die ursprünglichen Bilder kurzerhand weiß übermalt und mit den neuen Motiven versehen.

„Die ursprünglichen Bilder waren abstrakte Darstellungen geometrischer Formen, die einem anderen Denken und Wahrnehmen entsprungen sind”, wie Keite es bezeichnete. Als zusätzliches bindendes Element ziehen sich auch Fantasiepflanzen durch die Bilder und verleihen ihnen etwas Traumhaftes.

Der Brunnenhof sei auch ein Markenzeichen der Schule, erklärte Schulleiter Woltery. Daher sei eine Motivfolge gewählt worden, die im Kontrast zum eher tristen Grau des Treppenaufganges steht. Die Bilder, die auf zwei Ebenen und versetzt angebracht sind, verleihen dem an sich nüchternen Ort eine positive Wärme.
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