Gangelt-Breberen - Breberen feiert sein drittes Kaiserfest

Breberen feiert sein drittes Kaiserfest

Von: agsb
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Hund Awi sorgt in den Tagen vor dem Kaiserfest für Abwechslung bei Claudio und Petra Casti. Foto: (agsb)

Gangelt-Breberen. Wenn am Wochenende die Vereinigten Schützen Breberen-Brüxgen ihr drittes Kaiserfest in der langen Schützengeschichte feiern, dann feiert der ganze Ort das Ehepaar Claudio und Petra Casti. Als sie vor sieben Jahren nach Breberen zogen, haben sie in dem Ort gleich eine neue Heimat gefunden – und auch das Vereinsleben entdeckt.

Dreimal hintereinander holte Claudio Casti schon den Vogel von der Stange. Jetzt wird er Kaiser.

„In unserem früheren Wohnort Geleen kannten wir wenige. In Breberen kennen wir fast alle – und fast alle kennen uns“, sagt der gebürtige Italiener und lacht.

Vor sieben Jahren waren Claudio und Petra Casti auf der Suche nach einem geeigneten Grundstück im Grenzgebiet. Im Internet stießen sie auf die Entwicklungsgesellschaft Gangelt und auf ein Grundstück in Breberen.

Mit dem Einzug ins Neubaugebiet Dr.-Kutsch-Straße nahm die Schützengeschichte ihren Lauf. Zunächst war es Sohn Fabrizio, der im Instrumentalverein Breberen-Schümm das Vereinswesen entdeckte. „Über unseren Nachbarn kamen wir zu den Schützen“, erinnert sich Claudio Casti.

Liebe zum Schießsport

Claudio und Petra entdeckten auf Anhieb die Liebe zum Schießsport. Bald wurde Claudio aktiver Schützenbruder. Das Zusammengehörigkeitsgefühl und Vereinswesen waren für beide neu, sie waren regelrecht begeistert wie sie im Verein aufgenommen wurden.

„Ein Vereinsleben, so intensiv wie es hier gelebt wird, war uns bis dahin unbekannt“, sagen Claudio und Petra Casti. Claudio ist Italiener und auf Sardinien geboren, Gattin Petra ist Niederländerin (in Geleen geboren). Natürlich lebt das Paar da den europäischen Gedanken.

Im Jahr 2011 holte Claudio den Vogel von der Stange. Und so wurde das Jahr für die Castis ein unvergessliches.

Und auch das folgende Jahr sollte für das Ehepaar ein besonderes Jahr werden. „Ich hatte ja 2012 beim Vogelschuss nichts zu verlieren, immerhin war ich ja schon einmal König. Und so schoss ich unbekümmert mit – und war erneut der Glückliche“, erinnert sich Claudio Casti. Auch Gattin Petra freute sich auf Runde zwei. Im dritten Jahr war es für Casti dann nicht ganz so leicht.

„Seit Jahren versuchen einige ebenfalls König zu werden. Und so war es ein richtig spannender Wettkampf“, sagt so Claudio Casti. Jubel im Ort war nach dem Schuss, mit dem er Kaiser wurde, riesengroß. „Wir waren schon vorher bekannt, nun spricht man uns auch in Geschäften an“, beschreibt Petra Casti neue Momente des Glücks.

Petra Casti wurde in den bisherigen Königsjahren stets für ihre Kleiderwahl bewundert. „Ich bin leidenschaftliche Schneiderin und nähe meine Kleider selber“, verrät sie. Auch das Kaisergewand hat sie schon fertig.

Rasante Schlittschuhfahrt

In der Eishalle Geleen lernten sich beide bereits im jugendlichen Alter von 14 Jahren kennen. Die junge Petra entdeckte beim Schlittschuhlaufen einen feurigen kleinen Italiener, der über das Eis fegte. Auch Claudio sah Petra – und war auf dem Eis fortan nicht mehr zu bremsen.

Geheiratet haben beide 1990, sie freuen sich schon auf das nächste Fest in der neuen Heimat. Auf der Frühkirmes 2015 feiert das Kaiserpaar seine Silberhochzeit. Die Castis und Breberen kommen aus dem Feiern nicht heraus.

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