Braune Stickoxidwolke aus Chemiefabrik beunruhigt Anwohner

Von: heck/pol
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Sittard-Geleen/Selfkant. Eine deutlich sichtbare dunkle Wolke aus Stickoxid hat am Montagabend im Chemiepark Chemelot bei Geleen für Aufregung gesorgt.

Die braune Wolke war nach Angaben der niederländischen Polizeibehörde Limburg-Süd gegen 21 Uhr beim Betriebsstart in einer Fabrik für Salpetersäure im nördlichen Teil des Industriegebiets freigeworden. Sie zog in größerer Höhe nach Nordosten davon. In dieser Richtung liegen hinter der nahen deutschen Grenze die Gemeinden Selfkant, Gangelt und Waldfeucht. Vom Chemelot-Industriegebiet bis Tüddern sind es knapp zehn Kilometer.

Eine solche Wolke ist nach Polizeiangaben beim Hochfahren der Fabrikanlagen normal. Die werkseigene Feuerwehr des Betriebs rückte nach Beschwerden von Anwohnern aus und besprühte das austretende Gas mit Wasser.

Anschließende Messungen auf dem Firmengelände und in der Umgebung hätten keine Spuren von Stickoxid ergeben. Eine Gefährdung der Anwohner habe nicht bestanden, betonte die Polizei.

Stickoxid fällt bei der Produktion für Salpetersäure an, die für Dünger, Farben und Sprengstoffe verwendet wird. Stickoxid kann Haut, Augen und Schleimhäute reizen.
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