Heinsberg - Bosnier Denis Azabagic toppt die Meisterkonzerte

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Bosnier Denis Azabagic toppt die Meisterkonzerte

Von: sche
Letzte Aktualisierung:

Heinsberg. Aller guten Dinge sind vier. Der Bosnier Denis Azabagic (37) toppte die Meiterkonzerte beim dritten Gitarren-Festival und ließ höchste Erwartungen nicht unerfüllt.

Festivaldirektor Theo Krings nannte ihn einen „Knaller”. Er sammelt in der ganzen Welt Preise wie Reiseandenken. Man schätzt ihn ebenso als Solist, mit oder ohne Orchester, wie als Ensemblespieler. Sein eleganter Stil wird ebenso hervorgehoben wie seine Art der musikalischen Kommunikation und der emotionalen Kontaktaufnahme mit dem Publikum. All das konnte das Heinsberger Publikum nur bestätigen. Azabagic war auf derjenige, der Bach spielte, wenn auch auf seine Art, aber immer mit größtem Respekt.

Nicht umsonst geht ihm der Ruf der Unwiderstehlichkeit voraus.

Es handelte sich um einer Version von der einzigen Partida für Flöte solo in a-Moll, BW1013, die der dem Komponisten nicht wohl gesonnene Johann Adolph Scheib für unspielbar hielt. Er hätte den Bosnier hören sollen. Mit diesem Eröffnungsstück hatte der leidenschaftliche Pädagoge an der Roosevelt-University of Chicago schon alle Sympathien auf seiner Seite.

Auch mit den folgenden Werken von Federico Moreno Torrobba, Vincente Asensio oder Antonie José lag er voll im Trend eines außerordentlichen Gitarrenkonzertes voller Virtuosität und Finessen, das auch die Nähe zu Narcisco Yepes absolut nicht zu scheuen brauchte. Klassik und Folklore gingen bei ihm Hand in Hand. Auch seinem Landsmann Vojislav Ivanovic lieh er seine Interpretationskunst mit „Café Peices”.

Mit diesem Auftritt war auch die Frage beantwortet nach einer möglichen Leistungssteigerung bei diesem World-WIde-Competition in einer Musiknische, mit der Heinsberg in der letzten Woche für weltweites Aufsehen sorgte, wobei man allerdings den Engländer Graham Devine außer Acht lassen muss. Offensichtlich haben ihm auch die Nerven einen Streich gespielt.
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