BMW gespendet: Azubis können jetzt am echten Auto testen

Von: anna
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Über einen nagelneuen BMW 116d für die Ausbildungswerkstatt der Kreishandwerkerschaft freuten sich (v.l.) Johannes Willms, Dr. Michael Vondenhoff, Alexander Flesch, Ingo Windeln, Thomas Pirsch und Gerd Schmitz. Foto: Anna Petra Thomas

Kreis Heinsberg. Schraubenschlüssel, Zange und das Wissen um den richtigen Umgang damit reichen schon lange nicht mehr, um ein modernes Automobil zu reparieren. Immer mehr innovative Elektronik hält in die Fahrzeuge von heute Einzug. Deren Funktion, aber auch deren Tücken lassen sich natürlich am besten am und im echten Objekt überprüfen.

So freuten sich die Vertreter der Kreishandwerkerschaft natürlich ganz besonders, dass ihr die BMW AG jetzt im Autohaus Kohl in Heinsberg einen neuen BMW 116d im Wert von 33.000 Euro zur Verfügung stellte. Das Fahrzeug wird künftig für Ausbildungs- und Schulungszwecke in der überbetrieblichen Ausbildungsstätte für Kfz-Mechatroniker in Geilenkirchen eingesetzt werden. Zurzeit werden in den 111 Mitgliedsbetrieben der Kfz-Innung 167 Kfz-Mechatroniker ausgebildet. Insgesamt elf Fahrzeuge stehen für die Schulung am Objekt zur Verfügung, davon jetzt drei BMW.

Solche Termine seien „handverlesen“, so Thomas Pirsch von der BMW AG, der die Schlüssel zusammen mit Filialleiter Alexander Flesch an Ingo Windeln, den stellvertretenden Obermeister der Innung für das Kfz-Gewerbe übergab. Mit dabei waren Gerd Schmitz, Kfz-Ausbildungsleiter der Kreishandwerkerschaft, Hauptgeschäftsführer Michael Vondenhoff und Geschäftsführer Johannes Willms.

In der Ausbildungswerkstatt in Geilenkirchen werden künftig Fehler in die elektronischen Steuerungssysteme dieses Wagens bewusst eingebaut, damit die Auszubildenden mit den entsprechenden Geräten lernen können, sie fachgerecht wieder zu reparieren. Auch in der Weiterbildung von Betriebsinhabern oder Werkstattleitern wird das Fahrzeug zum Einsatz kommen, etwa bei Schulungsmaßnahmen zur Abgas-Sonderuntersuchung.

Das neue Fahrzeug werde die angehenden Kfz-Mechatroniker in ihrer Ausbildung weiter motivieren, erklärte Ausbildungsleiter Schmitz. Sie könnten den aktuellen Stand der Technik selbst testen, fügte der stellvertretende Obermeister Windeln hinzu. „Das ist eine Form der Ausbildung, um die uns unsere Nachbarländer beneiden“, betonte er.

Wie gut sie funktioniert, hat das Autohaus Kohl im vergangenen Jahr erst selbst wieder bewiesen. Es stellte mit Leonhard Schiefke und seinem guten Ausbildungsabschluss den Sieger der Kfz-Innung.

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