Blitzmarathon: 376 fahren zu schell

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Temposünder im Blick: Klaus-J
Temposünder im Blick: Klaus-Jürgen Schaaf und sein niederländischer Kollege gehen gemeinsam auf Raserjagd. In den 24 Stunden des dritten Blitzmarathons überprüfte die Kreispolizeibehörde Heinsberg mit Unterstützung des Kreisordnungsamtes die gefahrenen Geschwindigkeiten an insgesamt 30 Orten. Foto: Nicola Gottfroh

Kreis Heinsberg. In den 24 Stunden des dritten Blitzmarathons überprüfte die Kreispolizeibehörde Heinsberg mit Unterstützung des Kreisordnungsamtes die gefahrenen Geschwindigkeiten an insgesamt 30 Orten.

„Dass in dieser Zeit die Verkehrsteilnehmer deutlich disziplinierter unterwegs waren, als an anderen Tagen, war aufgrund der zahlreichen Vorankündigungen zu erwarten und auch einer der gewünschten Effekte dieser Maßnahme”, erklärte Polizeipressesprecher Karl-Heinz Frenken.

In der Zeit zwischen Mittwoch, 6 Uhr, und Donnerstag, 6 Uhr, wurden im Kreisgebiet insgesamt 4983 Fahrzeuge überprüft. 376 Fahrerinnen und Fahrer waren zu schnell unterwegs und mussten in der größten Zahl aller Fälle ein Verwarnungsgeld bezahlen, einige ­erhalten aber eine Ordnungs­widrigkeitenanzeige.

So wurde in einer 30er-Zone ein Autofahrer mit 65 km/h gemessen; er wird auch mit einem Fahrverbot rechnen müssen, ein anderer wurde innerhalb geschlossener Ortschaft mit Tempo 74 ertappt. Außerhalb ­geschlossener Ortschaften hatten die unrühmlichen „Spitzenreiter” die zulässige Höchstgeschwindigkeit im 70er-Bereich um 32 km/h überschritten. Weiterhin wurde festgestellt, dass vier Fahrer keinen Sicherheitsgurt angelegt hatten.

An diesem Blitzmarathon beteiligte sich auch die niederländische Polizei. In Zusammenarbeit mit der Kreispolizeibehörde Heinsberg fanden auch Kontrollen im hiesigen Grenzbereich statt. Bei den Kontrollen der Polizei Limburg-Noord wurden insgesamt 14.955 Fahrzeuge gemessen. 1476 Geschwindigkeitsverstöße wurden festgestellt; drei Fahrer müssen mit Fahrverboten rechnen.

„Die Zahlen machen deutlich, dass nicht nur in Nordrhein-Westfalen sondern auch in unserem Nachbarland viele zu schnell unterwegs sind. Deshalb werden auch in Zukunft die Polizeien beider Länder entsprechende Kontrollen durchführen, um gemeinsam Menschleben auf unseren Straßen zu retten”, so der Polizeisprecher.
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