Blindenverein zu Gast im Düsseldorfer Landtag

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Zu Gast im Düsseldorfer Landtag: Der Blinden- und Sehbehindertenverein des Kreises Heinsberg besuchte auf Einladung des CDU-Abgeordneten Bernd Krückel (rechts) das Landesparlament.

Kreis Heinsberg. Der Blinden- und Sehbehindertenverein des Kreises Heinsberg war zu Gast im Düsseldorfer Landtag und besichtigte auch Schloss Benrath.

Rund 30 Mitglieder waren der Einladung des Heinsberger CDU-Landtagsabgeordneten Bernd ­Krückel gefolgt, das Landesparlament zu besuchen. Nach Passieren der Sicherheitsschleuse und einem Frühstück in der Kantine des Landtags wurde die Reisegruppe von der Leiterin des Besuchsdienstes, Irmgard Birn, begrüßt.

In einem Raum, in dem normalerweise Journalisten ihre Fragen zu politischen Themen stellen, wurden den Gästen aus dem Kreis Heinsberg erste Informationen vermittelt über die Funktionalität des Gebäudes, das in den 1980er-Jahren nach Entwürfen der Architekten Fritz Eller, Erich Moser sowie Robert Walter + Partner gebaut wurde und architektonisch maßgeblich von Kreisen und Kreissegmente geprägt ist.

Anschließend gingen die Besucher in den Plenarsaal, durften auf den Plätzen der Abgeordneten Platz nehmen und erhielten eine anschauliche Unterrichtung über die Platzverteilung der verschiedenen Fraktionen, das Landtagspräsidium und die Regierungsbänke. „Es war eine Lehrstunde in Staatsbürgerkunde“, berichtete der Blinden- und Sehbehindertenverein. Anschließend gab Landtagsabgeordneter Bernd Krückel in einer Gesprächsrunde spannende Einblicke in die politische Arbeit und überraschte mit Details aus seiner Arbeit im Haushalt- und Finanzausschuss.

So verging der Morgen im Sauseschritt und das „rheinische Essen“ in einem typischen Düsseldorfer Brauhaus in der Altstadt stand auf dem Programm. Nachdem die Reiseteilnehmer gestärkt waren und der Durst mit Altbier gestillt, fügte sich der Besuch des Benrather Schlosses an.

Bei der Führung durch das Hauptgebäude des im der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbauten Lust- und Jagdschlosses im französischen Stil erfuhren die Besucher vieles über das geheimnisvolle Innenleben mit versteckten Treppenhäusern und anderem mehr. Die Begeisterung über die künstlerische Gestaltung des Schlosses durch den Architekten und Baumeister Nicolas de Pigage war den Fahrtteilnehmern anzumerken.

Ein interessanterer und vielfältiger Ausflug, der unter der Leitung des Vereinsvorsitzenden Heinz Wolf stand, ging zu Ende.

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