Kreis Heinsberg - Blindenverein in der Eifel und an der Mosel unterwegs

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Blindenverein in der Eifel und an der Mosel unterwegs

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Kreis Heinsberg. Der Blinden- und Sehbehindertenverein des Kreises Heinsberg hatte seine Mitglieder zu einem Ausflug in die Region der Maare und an die Mosel eingeladen. Zunächst führte die Route zur Eifeler Glockengießerei nach Brockscheid bei Daun. Unter sachkundiger Führung wurde den Teilnehmern an Modellen die Handwerkskunst der Herstellung einer Glocke demonstriert.

In zahlreichen Arbeitsgängen wird aus der Glockenrippe – einem Buchenbrett, auf dem der Glockengießer das Profil der späteren Glocke berechnet und aufzeichnet – eine Form aus Lehm, Pferdemist und Rinderhaaren erstellt. Die Herstellung einer Glocke hat sich seit Jahrhunderten kaum geändert. Eine wahre Kunst des Handwerks, die seit 1620 von den Vorfahren der heutigen Generation ausgeübt wird.

Nach diesem Rundgang und einem gemeinsamen Mittagessen in der Glockenstube brachte der Busfahrer die Reisegruppe an die Mosel nach Bernkastel-Kues. Von dort aus ging es mit dem Schiff „Berlin“ – nach einer Stunde Fahrt und dem Erleben einer Schleusung – zum Winzerort Minheim.

Während der Schiffsfahrt konnten sich die Reiseteilnehmer darüber informieren, dass die Mosel von der Quelle in den Vogesen bis zur Mündung bei Koblenz in den Rhein circa 540 Kilometer lang ist und dabei circa 680 Höhenmeter überwindet.

Der krönende Abschluss dieser Fahrt fand beim Winzer vom Brunnenhof mit Brotzeit und Weinprobe statt. Die dafür angesetzte Verweilzeit wurde weit überschritten, denn die Stimmung war bestens. Doch eine lange Heimfahrt von drei Stunden lag vor der Gruppe, wollten sie doch vor Mitternacht zu Hause sein.

So ging ein gelungener, interessanter Ausflug zu Ende, der vom Vereinsvorsitzenden Heinz Wolf wieder einmal perfekt organisiert war.

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