BKK Euregio erwirtschaftet 3,8-Millionen-Überschuss

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Kreis Heinsberg. Der Verwaltungsrat der in Heinsberg ansässigen BKK Euregio hat die Jahresrechnung 2010 abgenommen und dem Vorstand Entlastung erteilt.

Die Versicherten- und Arbeitgebervertreter zeigten sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Krankenkasse sehr zufrieden. Trotz Gesundheitsreform und gestiegener Leistungsausgaben hat die BKK Euregio nach eigenen Angaben 2010 einen Überschuss in Höhe von 3,8 Millionen Euro erwirtschaftet.

Die positive finanzielle Entwicklung habe sich auch im ersten Quartal 2011 fort, hieß es, so dass die BKK auch im laufenden Jahr mit einem Überschuss rechne. „Wie in den Vorjahren auch, haben wir ohne Zusatzbeiträge unsere Finanzstärke weiter ausbauen können. Wir können unseren Mitgliedern bereits jetzt garantieren, bis mindestens 2013 keinen Zusatzbeitrag zu erheben”, so Hans-Peter Hilgers, Vorstand der BKK Euregio.

Der Verwaltungsrat freute sich zudem über die auch im Jahr 2010 erfreuliche Mitgliederentwicklung. Die Krankenkasse konnte weit mehr als 1000 neue Mitglieder aus der Region gewinnen.

Das Selbstverwaltungsorgan beschloss ebenfalls eine neue Satzung, die aufgrund der positiven wirtschaftlichen Entwicklung erneut Leistungserweiterungen vorsieht. Bis zu 200 Euro pro Jahr und ohne Eigenanteil zahlt die BKK Euregio demnach zukünftig ihren Versicherten für Gesundheitskurse. Auch in den Leistungsbereichen „Häusliche Krankenpflege” und „Haushaltshilfe” wurden Leistungserweiterungen durch den Verwaltungsrat beschlossen.

Begrüßt wurde von den Versicherten- und Arbeitgebervertretern die aktuelle Absicht der Bundesregierung, für mehr Transparenz bei den Kassenfinanzen sorgen zu wollen. Zukünftig sollen alle Kassen offensichtlich einen aussagefähigen Bericht über den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die finanzielle Lage der Krankenkasse abliefern müssen. Die Vergleichbarkeit der Berichte soll dadurch gesichert werden, dass der GKV-Spitzenverband ein einheitliches Berichtsformular erstellt.

„Wir unterstützen alle Maßnahmen, die zur Herstellung zusätzlicher Finanztransparenz dienen und die Versicherten in die Lage versetzen, sich bei der Wahl ihrer Krankenkasse über deren wirtschaftlichen Lage zu informieren”, so Hans-Peter Hilgers. „Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass dem Bundesversicherungsamt zufolge von den etwa 100 bundesweit geöffneten Krankenkassen jede vierte derzeit nicht einmal über die gesetzlich vorgeschriebenen finanziellen Rücklagen verfügt.”
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