Hückelhoven - Bitter: Abriss beginnt nach Ostern

Bitter: Abriss beginnt nach Ostern

Von: Norbert F. Schuldei
Letzte Aktualisierung:
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So wird das neue „Parkhofcenter” im Zentrum Hückelhovens einmal aussehen. Animation: Büro Greven

Hückelhoven. Das Projekt wird als „bedeutender Schritt zur Umgestaltung des Stadtzentrums” eingestuft. Jedenfalls hat Bürgermeister Bernd Jansen den Umbau der Bitter-Immobilie an der Parkhofstraße gegenüber dem neuen Friedhofparkgelände so bezeichnet.

Die Heinsberger Unternehmensgruppe Frauenrath, die rund 450 Mitarbeiter zählt und einen Jahresumsatz von 110 Millionen Euro bilanziert, will auf dem etwa 15000 Quadratmeter großen Areal mit einem finanziellen Aufwand von rund 15 Millionen Euro ein Einkaufszentrum hinbauen. Vorläufiger Name: „Parkhofcenter”. Das Projekt wird von der Hückelhovener Architekturgalerie Greven geplant.

Mit dem Discounter Aldi und dem Lebensmittelriesen Edeka hat man zwei ausgesprochen attraktive Ankermieter an Land gezogen. Interessant dabei: Aldi wird seine Filiale im Flussviertel aufgeben und zurück in die Innenstadt ziehen. Dies ist offenbar ein Konzept, das der Discounter auch in anderen Städten verfolgt. Bemerkenswert dabei ist die Bedingung, eine ganz bestimmte Anzahl von ebenerdigen Parkplätzen zu schaffen, die unmittelbar an die Verkaufsstellen angrenzen. Für das „Parkhofcenter” liegt diese Zahl bei 253 Stellplätzen.

Damit die geschaffen werden können, hat die Stadt Hückelhoven bereits Kaufoptionen für eine Reihe von privaten Grundstücken in unmittelbarer Nachbarschaft des Bitter-Geländes erworben. In naher Zukunft nämlich soll es nach den Strategieplänen der großen Lebensmittelketten möglich sein, seine Einkaufsbestellung per Handy, Internet oder anderen elektronischen Medien aufzugeben, mit dem Auto an die Ausgabestelle heranzufahren, um dann dort den Korb mit den bestellten Sachen ausgehändigt zu bekommen. Einkaufen ohne Personenkontakt sozusagen.

„Wir befinden uns derzeit noch mitten in der Bauleitphase”, sagt der Technische Beigeordnete Dr. Achim Ortmanns über den Stand der Dinge. Die Bebauungspläne, die zur Realisierung des Projektes geändert werden müssen, liegen derzeit im Rathaus aus; sie können dort bis zum kommenden Freitag, 14. Januar, eingesehen werden, und es können Bedenken dagegen geltend gemacht werden.

„Mit dem Beginn der Abrissarbeiten des Bitter-Komplexes rechnen wir nach Ostern”, sagt Ortmanns. Wenn alles nach Plan verläuft, soll das Projekt im ersten Quartal 2012 realisiert sein. Mit dem Bau am „Parkhofcenter” parallel einher wird eine neue Straße angelegt, die die Anbindung des neuen Centers mit dem Einkaufsgebiet „Am Landabsatz” herstellt. Für diese Erschließungsstraße nimmt die Stadt 377.000 Euro in die Hand.
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