Bischof ernennt Gottfried Maria Graaff zum neuen Regionaldekan

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In Gangelt-Langbroich: Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff bei der Ernennung von Pfarrer Gottfried Maria Graaff (2.v.l.) zum Regionaldekan für die Region Heinsberg. Mit dabei: Vorgänger Winfried Müller (im Hintergrund rechts) und der Mönchengladbacher Regionaldekan Ulrich Clancett (links). Foto: Petra Wolters

Kreis Heinsberg. Im Rahmen eines festlichen Gottesdienstes in der Pfarrkirche St. Mariä Empfängnis in Langbroich hat der Aachener Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff den Pfarrer der Weggemeinschaft Gangelt, Gottfried Maria Graaff, zum neuen Regionaldekan für die Region Heinsberg ernannt.

Es sei schön, dass auch eine kleine Kirche die Feier eines für die Region und für das Bistum derart wichtigen Ereignisses miterlebe, sagte der Bischof in seiner Begrüßung.

Die Wahl war dabei ganz zufällig auf Langbroich gefallen. Seine Ernennung werde auf jeden Fall in dem Gotteshaus gefeiert, das am Termin, den der Bischof bestimme, sowieso mit einer Messfeier im Gottesdienstplan stehe, hatte Graaff schon direkt nach seiner Wahl erklärt. Er wolle als Pfarrer dieser Weggemeinschaft keine Sonderrolle spielen. Gekommen waren zu seiner Einführung neben vielen Priestern der Region und Wegbegleitern Graaffs unter anderem auch der Mönchengladbacher Regionaldekan Ulrich Clancett, der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Jülich, Jens Sannig, sowie mehrere Bürgermeister des Kreises Heinsberg.

Priester und Laien der Region hätten ihm in einer Wahl am 16. September ihr Vertrauen ausgesprochen, so Mussinghoff bei der offiziellen Ernennung Graaffs gleich zu Beginn des Gottesdienstes. „Gestützt auf diese Empfehlung und überzeugt von Ihrer Fähigkeit, das Volk Gottes zu leiten, bestätige ich diese Wahl”, betonte der Bischof. Zugleich ernannte er ihn kraft seines Amtes zum Mitglied des Diözesanpriesterrates. Er setze in ihn „das Vertrauen, dass Sie mich lauter, offen und uneigennützig beraten und so am Wohl unseres Bistums mitarbeiten.”

Graaffs Vorgänger Winfried Müller aus Geilenkirchen hatte Mussinghoff zuvor im Rahmen der offiziellen Entpflichtung für seine fünfjährige Tätigkeit als Regionaldekan gedankt, „für wegweisende Initiativen und Impulse, in denen die Weichen für eine gute Zukunft gestellt wurden”. Er persönlich danke ihm zudem „für die Ausgewogenheit und Umsicht, mit der Sie Ihr Leitungsamt wahrgenommen haben”, so der Bischof. Müller habe im Rahmen der Strukturreformen im Bistum keine einfache Zeit gehabt, ergänzte Mussinghoff kurz darauf in seiner Predigt. „Er hat sich nicht geschont. Er hat Position bezogen und Entscheidungen gefällt.” Zugleich seien bei ihm aber auch Gemeinschaftssinn und Geselligkeit nicht zu kurz gekommen.

Bei Graaff sei er überzeugt, dass er in der Region und im Bistum die Stimme der Region zur Geltung bringe und gemeinsame Gestaltungsaufgaben beherzt mit aufgreife, so Mussinghoff weiter. Er wünschte Graaff einen klaren Blick für die anstehenden Aufgaben, eine sichere Hand für deren Gestaltung „und ein warmes Herz für die Menschen, um die es geht.”

Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Chor Cantamus unter der Leitung von Rudolf Laven. Mit „Meine Hoffnung und meine Freude” sang er zum Schluss des Gottesdienstes zum Abschied das Lieblingslied des entpflichteten Regionaldekans Müller. Vertreter der Schützenbruderschaften und die musizierenden Vereine begleiteten den Bischof, den neuen Regionaldekan und die Gäste dann zu einem Empfang in den Bürgertreff Langbroich.
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