Kreis Heinsberg - Bilanz der Polizei: Zwölf Verletzte zum Auftakt des Straßenkarnevals

Bilanz der Polizei: Zwölf Verletzte zum Auftakt des Straßenkarnevals

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Polizei Karneval
Die Polizei zieht erste Bilanz an Karneval: In Kreis Heinsberg gab es in der Weiberfastnacht 28 karnevalsbedingte Einsätze. Symbolbild: dpa

Kreis Heinsberg. Im Verlauf des Altweiberdonnerstags und in der Nacht zu Freitag hat die Kreispolizeibehörde Heinsberg insgesamt 28 karnevalsbedingte Einsätze verzeichnet. „Es mussten 29 Platzverweise ausgesprochen werden, fünf Personen wurden aus alkoholbedingten Gründen oder zur Verhinderung von Straftaten beziehungsweise zur Durchsetzung von Platzverweisen in Gewahrsam genommen“, bilanziert Karl-Heinz Frenken, Sprecher der Kreispolizeibehörde Heinsberg.

Darüber hinaus wurden 13 Körperverletzungsdelikte angezeigt, bei denen zwölf Personen leichte Verletzungen davontrugen. Zudem wurde eine junge Frau auf dem Johannismarkt in Erkelenz von einer Flasche am Kopf getroffen, sie musste im Krankenhaus behandelt werden und blieb dort zur Beobachtung.

Die Körperverletzungsdelikte ereigneten sich laut Polizeisprecher Frenken sowohl an den verschiedenen Karnevalsveranstaltungsorten als auch an den Diskotheken im Kreisgebiet. „Die anderen Einsätze, meist Streitigkeiten, konnten die Polizistinnen und Polizisten in Gesprächen klären.“

Im Kreisgebiet wurden zum Auftakt des Straßenkarnevals auch verschiedene Personen- und Verkehrskontrollen durchgeführt. Dabei fielen zwei Autofahrer auf, die ihr Fahrzeug unter dem Einfluss von Alkohol führten. Beide erhielten eine Anzeige und mussten ihren Wagen stehen lassen. Einem wurde zudem eine Blutprobe entnommen und sein Führerschein einbehalten. Ein weiterer Pkw-Fahrer war nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Auch er erhielt eine Anzeige und durfte nicht weiterfahren.

Bei einer Person fanden die Beamten auch Betäubungsmittel. Das Rauschgift wurde sichergestellt, und der Betroffene erhielt eine Anzeige.

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