Bewegungslandschaft: Kinder tanken neues Selbstvertrauen

Von: agsb
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Einfach mal den Alltag vergessen und neue Fähigkeiten entdecken: Die Bewegungslandschaft in der Sporthalle in Oberbruch an der Parkstraße bot viele Möglichkeiten. Foto: agsb

Kreis Heinsberg. Die Don-Bosco-Turnhalle in Oberbruch an der Parkstraße war der Schauplatz einer Bewegungslandschaft. Zum vierten Mal hatte die Sportjugend im Kreissportbund Heinsberg in Kooperation mit der Lebenshilfe Heinsberg eine Sportveranstaltung für 15 Kinder der Lebenshilfe organisiert.

 Angedacht war auch die Teilnahme von 15 Grundschulkindern. Jedoch war diesmal der Versuch, Grundschulen dafür zu begeistern, gescheitert. So waren die Kinder der Lebenshilfe unter sich. Trotzdem war dieser Tag erneut ein voller Erfolg.

Unter Leitung von Jutta Holzweiler von der Sportjugend erlebten die Kids schöne Stunden, tankten neues Selbstvertrauen und waren für Stunden in einer anderen Welt. So manches Kind entdeckte neue Fähigkeiten, sprang sprichwörtlich gesehen über seinen eigenen Schatten. Ob beim Klettern, Rollen oder Krabbeln, Balancieren, Springen und vielem mehr: Es machte einfach nur Spaß und auch der Gemeinschaftssinn wurde entfacht. Und es gab einen Parcours mit lustigen Spielen.

Die Sportjugend hatte ein großes Team dabei, auch von der Lebenshilfe waren viele Betreuerinnen und Betreuer dabei. Mit von der Partie waren auch einige Kinder, die schon in den letzten Jahren dabei waren. Auch dies zeigt den Wert einer solchen Bewegungslandschaft.

Besucht wurde diese Veranstaltung in Oberbruch auch vom Landtagsabgeordneten Dr. Gerd Hachen (CDU).

In der Bewegungslandschaft hatten die Kinder viel Raum für selbstständiges Handeln. Sie konnten sich austoben. Ob Eltern oder Betreuer: Es wurde erneut ein positives Fazit gezogen. Jutta Holzweiler hat bereits die fünfte Veranstaltung vor Augen: Sie will nächstes Mal wieder den integrativen Charakter steigern und die Grundschulen früher auf die Aktion aumerksam machen. Sie dankte zudem allen, die mitgeholfen ­hatten, diese Bewegungslandschaft möglich zu machen. Alle zeigten großes ehrenamtliches Engagement im Dienste der Kinder, die nicht immer solch einen Sporttag erleben können.

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