Bettenzahl wird von 333 auf 367 aufgestockt

Von: hewi
Letzte Aktualisierung:

Erkelenz. Das Hermann-Josef-Krankenhaus stockt seine Bettenzahl von derzeit 333 auf 367 auf.

Dafür wird der so genannte „Gartentrakt” ausgebaut und um zwei Stockwerke erhöht. Der Ausbau wird voraussichtlich im Frühjahr 2011 in Betrieb genommen werden können, wie die Hermann-Josef-Stiftung als Träger des Krankenhauses im diesjährigen Schöffenbericht erklärt.

Aber auch dann soll es nicht ruhig werden. die Stiftung hat bereits das nächste Bauprojekt in Arbeit. Das neben dem Krankenhaus liegende Facharztzentrum soll erweitert werden. Das Interesse von Fachärzten, dorthin zu wechseln, sei groß, hatte Verwaltungsdirektor Wolfgang Salz unlängst bestätigt.

Pflegepersonal aufgestockt

Insgesamt sind in den zehn Kliniken und Belegabteilungen des Erkelenzer Krankenhauses 80 Ärzte tätig, davon sieben Chefärzte. Für die Bereiche HNO und Augenheilkunde sind fünf Belegärzte im Einsatz. Das Pflegepersonal wurde von 297 im Jahr 2008 auf 312 in diesem Jahr aufgestockt. Insgesamt hat das Hermann-Josef-Krankenhaus 711 Mitarbeiter.

Im Jahr 2009 wurde mit rund 13250 Belegungsfällen eine Summe von 101.510 Belegungstagen erzielt. Dies entspricht einem Ausnutzungsgrad der Planbetten von über 84 Prozent. Die Zahlen für 2010 liegen noch nicht vor.

Ein Flaggschiff des Hermann-Josef-Krankenhauses ist das BrustCentrum Aachen-Kreis Heinsberg unter der örtlichen Leitung von Chefarzt Dr. Uwe Peisker. Für das gemeinsame Brustzentrum wird eng mit dem Aachener Marienhospital kooperiert. Im November fand eine zweitägige Begehung des Brustzentrums durch die Ärztekammer Westfalen-Lippe im Auftrag der Landesregierung statt, bei der die Leistungsfähigkeit der Klinik geprüft und zertifiziert wurde (wir berichteten).

Mit Dr. Christian Isensee wurde ein neuer Chefarzt für die Geriatrie in der Tagesklinik gefunden. Er setzt als Neurologe weitere Schwerpunkte bei der Ausrichtung der Klinik. Die Neurogeriatrie behandelt Patienten mit akuten und chronischen neurologischen Behandlungen. Eine weitere Aufgabe des neuen Chefarztes ist der Ausbau der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten durch Ultraschall und Magnetstimulanzmethoden.

Seit April trägt das Hermann-Josef-Krankenhaus auch den Titel „Akademisches Lehrkrankenhaus”. Dafür wurde eine Kooperation mit dem RWTH in Aachen eingegangen, die es ermöglicht, dass die Medizinstudenten aus Aachen in Erkelenz in praktisches Jahr absolvieren können. Schwerpunkte in der Ausbildung der angehenden Ärzte werden in der Kardiologie, der inneren Medizin und der Chirurgie liegen.

Werbung in eigener Sache

Für das Hermann-Josef-Krankenhaus ist das Engagement in der Ausbildung der angehenden Mediziner gleichzeitig eine gute Werbung in eigener Sache bei der Suche nach den zukünftigen Ärzten.

Auch an dem grenzüberschreitenden Projekt „euPrevent” nimmt das Krankenhaus teil. In diesem Rahmen wurde auch das kreisweite MRSA-Netzwerk gegründet (Methicillin Staphylococcus aureus), mit dem dem so genannten „Krankenhauskeim” zu Leibe gerückt werden soll. Das Hermann-Josef-Krankenhaus hat in diesem Rahmen das MRSA-Screening auf alle stationären Patienten ausgeweitet.

Mit dem Umzug des Immerather Krankenhauses nach Erkelenz wurde im Hermann-Josef-Krankenhaus auch das Angebot an Wahlleistungszimmern überarbeitet und verbessert.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert