Herzogenrath/Heinsberg - Beton-Unternehmen verewigt Maffays Handabdrücke

Beton-Unternehmen verewigt Maffays Handabdrücke

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Ein Augenblick, den Norbert Po
Ein Augenblick, den Norbert Poetsch nicht vergessen dürfte: Peter Maffay drückt mit seiner Hilfe seine Hände in den Gips. Foto: Ralf Roeger

Herzogenrath/Heinsberg. Er hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen - und das gleich in doppelter Hinsicht. „Man kann nicht von einer besseren Welt singen und die Realität unverändert lassen”, erklärte Peter Maffay sein soziales und humanitäres Engagement für benachteiligte Kinder und Jugendliche, das ihm jetzt die Martin Buber-Plakette eintrug.

Im Rahmen des Internationalen Kultur- und Wissenschaftsfestivals Euriade war sie ihm in der Abtei Rolduc in Kerkrade verliehen worden.

Schon vor der offiziellen Preisverleihung hatte Bürgermeister Christoph von den Driesch den Künstler allerdings nachmittags bei strahlendem Sonnenschein auf der Burg Rode in Herzogenrath empfangen. Wie in jedem Jahr wurden nämlich zum Auftakt der Veranstaltung von dem Preisträger Gipsabdrücke der Hände genommen, die anschließend in Betonplatten umgewandelt werden. Dem Heinsberger Unternehmen Beton Poetsch GmbH & Co. KG wurde die ehrenvolle Aufgabe zuteil, selbiges umzusetzen.

Geplant ist, diese Betonplatten mit einem Namensschild zu versehen und einen „Weg des Dialogs” in Herzogenrath zu schaffen, der durch die Innenstadt führt.

Walk of Fame im Kleinen

„Nachhaltig und mit viel sensitivem Empfinden leistet die Tabaluga Stiftung einen ungemein großen Beitrag für die Zukunft von Heranwachsenden. Die Handabdrücke von Peter Maffay sollen nachhaltig an seine Arbeit erinnern und vielleicht auch ermuntern ebenfalls Engagement zu leben”, so Geschäftsführer Norbert Poetsch. In Los Angeles seien es die Sterne für den Walk of Fame, in Herzogenrath Handabdrücke von außergewöhnlich engagierten Persönlichkeiten, die der Stadt einen besonderen Glanz gäben.

Die im Jahr 2000 von Peter Maffay gegründete „Tabaluga Stiftung” lebt das Anliegen der Euriade. Benachteiligte Heranwachsende finden in der „Tabaluga Stiftung” Gehör, werden wahr genommen, Kreativität und Talente werden in dem hier geschaffenen Schutzraum gefordert und gefördert.

Finanzielle Unterstützung wird für Therapien und die Resozialisierung traumatisierter Heranwachsender zur Verfügung gestellt. Zudem unterhält die Tabaluga Stiftung auf Mallorca einen Bauernhof, auf den viele dieser Betroffenen zu einem Urlaub eingeladen werden.

Die Firma Poetsch, die von den Brüdern Norbert und Udo Poetsch geleitet wird, entwickelt bereits seit vielen Jahren außergewöhnliche Gestaltungselemente, die Stadtbilder eindrucksvoll prägen. In vielen Städten gibt es individuelle Objekte wie eindrucksvolle Brunnen und Skulpturen, die von Poetsch geschaffen wurden. „Mit Stein gestalten” ist das Motto des Heinsberger Familienunternehmens.
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